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kebensäußerungen «forderlich ist. Im ersten Falle dientsie als Restauralionsmittel und ist ein Hauplstück derroborirenden Melhode, im zweyten Falle als Reitzmit«lel, und ist ein Hauplstück der excitirenden Melhode. —Schädlich und nicht anwendbar ist sie deshalb in allenKrankheiten sthcnischer Natur , besonders wo großerUebelfluß des Bluts vorhanden ist.
2. Da aber zur Nulrition nicht blos Mittheilungder Nahrungsstoffe, sondern auch Assimilation und Assi-milalionSkraft deS zu nährenden Körpers erforderlich sind,so folgt, daß, wenn diese fehlt, auch diese Methodefruchtlos angewendet wird, ja sogar schädlich werdenkann, in so fern die mitgetheilten Substanzen alsdannim Magen nicht assimilitt werden, sondern in chemischeVerdcrbniß übergehen und alsdann als fremde und schätz»liche Potenzen wirken,' und den Krankheitszustand »er.mehren. Dahin gehören alle Krankheilen mit mangeln»der Vcrdauungskraft, insbesondere die akuten Fieber.
Z. Zur Assimilation gehört aber auch die Kraft undgehörige Bearbeitung des Gefäßsystems. Ist dieses sehrgeschwächt, so wird die Animalisation des Nahrungs»safts in demselben nicht gehörig vollendet, und es kön,nen sich bey einem übrigens guten Zustand der Intesti»naloerdauung noch Krudiläten (d. h. zwar verdaute,aber nicht völlig animalisirte und also immer mehr oderweniger heterogene Stosse) in den zweyten Wegen bil-den , wodurch die gehörige Vlutmischung gehindert undschädliche Reiße (denn das sind alle heterogene Stoffe )erzeugt werden. Man hüte sich daher, bey einem ge-schwächten Zustande dieses Systems während oder nachKrankheiten, gesetzt auch, daß die Verdauung gut wäre,den Körper zu sehr mit Nahrung zu überladen, sondernverbinde sie immer mit gehörigen Reitz »und Stärkungs-mitteln , und steige nur in demselben Verhältniß, alsdie Kraft sie zu erttagen und zn verarbeiten szunimmt.
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