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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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275
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dieser sind , desto leichler können sie von neuem organisirtwerden. Also animalische Kost in diesem Sinne vel»daulichcr als vegetabilische.

b. Ihre Neißkraft. Je mehr sie die zur Assimi-lation nöthige Leoensthaligkeit der Organe erregen kön-nen, desto leichler und vollkommener werden sie assi»milirt. In diesem Sinne sind die reißenden Nahrnugs«Mittel verdaulicher als die nicht reißenden, und ein Zu«saß reißender Stoffe, z. B. des Salzes, der Gewürzekann ihre Verdaulichkeit erhöhen. Aber hier kommt auch,wie bey jedem Reihmilttl, das relative Verhältniß inBetracht nach den verschiedenen Graden der Erregbar-keit des MagenS und Verdauungssystems, und ein ansich verdauliches Nahrungsmittel kann dadurch, daß eszu stark reißt, unverdaulich werden; ein Nahrungsmit-tel , das dem einen wegen des passenden Rcißgradesverdaulich ist, kann dem andern, der einen andernGrad von Erregbarkeit hat, unverdaulich seyn.

Hieraus erhellt, wie in einer Beziehung eine Sa»che verdaulich, und in der andern unverdaulich seynkann, und es lassen sich hieraus die mancherley Wider-sprüche erklären und beylegen, die man hierüber hat>'— Mancher hält Suppen für verdaulich, manchernicht. Mechanisch und chemisch genommen sind sie al.lerdings leichter zu verdauen als feste Körper, aber siereißen schwacher als feste Körper die Lebenslhätigki'it derVcrdauungsorgane, und daher ist ihre organische Ver-daulichkeit geringer. Deswegen sind sie für einen Ma-gen, der weniger Stärke, aber große Erregbarkeit hat(z. B. den kindlichen Magen) die verdaulichste Spe'se,hingegen für den starken und wenig reißbaren Mageneines Bauers ist ein Stück hartes Brod oder Schinkenweit vndoulicher. — Genug, auch hier bleibt das or-gauische Verhältniß, wie überall, das überwiegende,und es kommt also immer darauf an, in wie weit dieS 8 er«

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