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Die Fälle der Anwendung dieser Methode sind:
i. Wenn die Krankheitsäußerung eine besonder«Heftigkeit oder Gefahr mit sich führt.
2. Wenn sie selbst die Grundkrankheit vermehrt.Dann ist die besänftigende Methode selbst ein wesentlicherTheil der Orundmethode. So kann die Empfindung einerAffektion, der Schmerz, ein neuer Reiß werden, dersowohl den sthenischen als astheniscben Zustand vermehrt,und so kann Besänftigung des Schwerins bey Entzün-düngen ein wichtiger Theil der schwächenden und beyKrankheiten der Schwäche ein wichtiger Theil der stär-kenden und (durchRuhe) restaurirenden Methode wer.den. So kann bey Brustwunden und schmerzhaftenBrustentzündungen der dadurch entstehende Husten einneuer zurückwirkender Reih werden und die Entzündungvermehren, wobey die Besänftigung des Hustens durcht^rcmic, Oleul» Lcc. ein wesentlicher Theil der entzün»dungswidrigen Methode wird.
Z. Wenn die Krankheit in der forldauernden Ein»Wirkung eines äußern Reißes ihren Grund hat, so kanndie besänftigende Methode dadurch, daß sie in diesemTheile entweder die Reihfähigkcit oder in der reihendenPotenz die Neitzkraft vermindert, das beste thun, z.B.bey Applikation scharfer kaustischer Substanzen, G'fte,auf dem Darmkanal besteht die ganze Kur oft nur inOcl und Milch, bey sehr schmerzhaften Wunden, Ver-brennungen , in Bedeckung mit Oel und Salben.
4. Wenn ein Arzneymittel zu heftige lokale oderkonsensuelle Reitzungen erregt, die gar nicht zu der be«absichligten Wirkung gehören, oder sie gar hindern. Z.B. der Sublimat, den wir zur Kur der venerischen Krank-heit anwenden, erregt Erbrechen, Magenschmerzen,Diarrhöe«. Diese unangenehmen Nebenwirkungen hebt
ein