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die heftMen Steinschmerzen, Blasenkrampfe, Dpsu<rien, Nachweben, Rndbusteu und Brustschmerzen be»sänftigen (daher die Namen vemulccnlia, Involvenri«).— Schleimichle Mittel lhun das nämliche, nur in vielgeringerem Grade").
4 Entfernung aller acccssorischen Reiße, die dieschon vorhandene Erregung vermehren können. — Soist Ruhe sowohl im Ganzen, als des Theils, der derSitz einer krankhaften Thätigkeit ist, das allgemeinsteBesänftigungSmiltel. Ferner Verhütung und Entfernungalles schnellen Wechsel der Temperatur ( daher ein lauesBad ein so allgemeines VesänftigungSmillel ist),der Hitze,des Seele nreitzes, gastrischer Reihe, des Blutreißes,(die hohe Lage eines Theils kann schon Schmerz be->sänftigen, indem sie die Blutanhäusung in demselbenvermindert).
F. Kompre^/o« der Nerven, wodurch die Nerven«lhäliakeit gehemmt, und die Uebenragungdcr Asseklionaufs Sensvlmm ( Bewußtseyn derselben ) , oder auf an-dere Theile, verhindert, ja sie selbst unter manchen Um-ständen aufgehoben werden kann. Wir können jedenSchmerz besänftigen, wenn wir den Nerven des leiden-den Theils zusammendrücken, wir können Anfalle desWechselfiebers, der Epilepsie, verhüten und aufhebendurch Kompreßion der Nerven.
h Selbst die örtlich oder symptomatisch schwächendeMethode kann zur Besänftigung eines Symptoms ange-wendet werden, und gehört in so fern zur besänftigendenMethode, in so fern der Zweck ihrer Anwendung als,dann nicht Schwächung, sondern Verminderung krank«hafter Aeußerung oder des Symptoms ist. Z. B. topischeAderlässe als Besanfligungsmiltel angewendet.
*) Die örtliche Wirkung kann zum Theile dadurch erklär! werben,b^ß das Fel die Einwirkung äußerer reißender Potenzen hin»den, die sympathische aber nur durch Pl!)pagati?n j,»es ange^nehmen besänftigenden EindlnA.