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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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227
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organischen Ganzen zu bewirken, in so fern die Lebens»starke des zusammengesetzten Ganzen auf der zweckmäs»sigen und harmonischen Zusammenwilkung aller einzel»nen Theile beruht.

Sle ist also dann vorzüglich angezeigt, wenn durchungleiche Uebung und Gebrauch eine ungleiche Thätig»keit entstanden ist, z. B. wenn man nur die Denkorga-ne gebraucht, und die Muskularkraft ungeübt gelassenbat. Hier braucht es zur Stärkung oft nichts weiterals die Muskeln mehr in Thätigkeit zu setzen, dadurchwird die Harmonie wieder hergestellt, und das Ganzegestärkt.

Doch kann und muß diese Methode auch als Un-tersiußungsmillel der übrigen Slärkungsmelhoden an»gewendet werden, in so fern die gleichförmige Austhei«lung der selbst durch jene Mittel erregten und vermehr»ten Kraft eine wichtige Bedingung ist.

Die Mittel dazu sind:

!. Gleichförmige Uebung und Gebrauch der Kräf»te und Organe.

2. Allgemeine Anwendung solcher Reiße, die dieOrganisation in allen Punkten gleichförmig affinen,und demnach eine völlig gleiche Thätigkeit erzeugen.Dahin gehört vorzüglich, und vielleicht einzig, die Ao«plikation der Wärme in der Form lauer Bäder.

Ist eine wirkliche Schwäche eines Theils oder So»siemS vorhanden, so tritt die lokalstärtende Methode ein.

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