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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
Entstehung
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154
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durch die komponirlen Fehlet der Lebensäußerung ent-stehen , so wie sie sich uns in der Natur darstellen. Diequantitativen Fehler ziehen allemal qualitative nach sich.(Sthenie erhöhte Erregbarkeit, Asthenie erhöhte oderverminderte). Die qualitativen Fehler hingegen könnenentstehen ohne Fehler der Quantität (z. B. eine oeneri.sche Krankheit, deren Wesen offenbar nicht in Sthenieoder Asthenie, sondern in einer qualitativen Verände-rung des Wirkungsoermögens und seines Produktesbesteht).

Besonders wichtig ist im Allgemeinen das verschie»dene Verhältniß der Stärke und Schwache zur Erreg»barkeit. Stärke kann mit leicht beweglicher oder schwerbeweglicher Erregbarkeit verbunden seyn (irritable undrorpide Stärke) , Schwäche mit erhöhter oder vermin»derlcr Erregbarkeit (frn'lab/e und lor-Me Schwache).

Wenn wir auf die innere nächste Ursache des Le»bens zurückgehen, so finden wir, daß sie auf einer bc»stimmten Gegenwart und Mischung und Darstellung vonStoffen beruht. Diese organische Grundmisl »»ng hateu.e bestimmte Zerseydarkeit der sie kon^lluirenoen Stos-se , und eigene organische Affinitäten derselben zur un»imllelbaren Folge. Diese organische Zcrstßbarkeit ists,was wir Erregbarkeit nennen < und deren Zustand folg-lich mit dem Zustande der Grundmischung in einem be«stimmten Verhältniße stehen muß. Jene organischeGrundmischung kann aber nur durch Erregung ery.'>I»len werden, in so fern nämlich bey jeder Erregung einegewisse Umtaui'chung von Stoffen und Veränderung ihrergegenseitigen Loge geschieht, die zur Erhaltung jenerorganischen Gtundmischung unentbehrlich i!t. Erregung^Lebensäußerung) ist also unterhaltende Ursache und zu»gleich Produkt jener innern Grundmifchung und ihrer

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