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Krankheitscharakter (dahin gehört der sthenische oder«sthenische Zustand eines Körpers, der noch nichHKrnnk-heil ist, aber nur geringer Veranlassungen bedarf, umin Kraßheit überzugehen; hier kann im erster« Falleeine anliphlogisusche, im letzter« eine stärkende Behand-lung die Präseroativkur werden); oder sie bezieht sichaus einen Tbeil (wenn ein Theil des Körpers eine be,sondere Scl'wäche oder kränkliche Empfindlichkeit hat,s? kann Stärkung oder Umstimmung dieses Theils Prä»stlvalwkur werden, so wird z. B. Stärkung der HautPräftrvalivtul der rheumatischen Krankheiten, Stär«lang der Lungen Präseroativkur der Phthifis, Stär-kung des Magens Präseroativkur gastrischer Krankhei.len ,c.); oder sie bezieht sich endlich auf eine schon imKörper vorhandene materielle Krankheitsursache, z. B.Würmer, gastrische Unreiniakeiten, das ^.«m« li/clea.sKoKicum nach dem Biß eines wüthenden Thieres (imersten Falle wird Ausleerung jener gastrischen Materie,im letzten Falle Ausleerung des Gifts durch künstlicheEitezung und Abstumpfung der Nervenempfindlichkeitdurch Narkotika den Ausöruch der dadurch möglichenKrankheit verhüten).
Die Kur der Kränklichkeit, allgemeine oder be-sondere gehört also hierher, ist ein Theil der Präserva-liokur, muß aber oft ganz nach den Regeln der Radi«kalkul bewirkt werden.
2. Indem man die äußern Einstüfse abhält, oderwenigsienb ime Wirkung hindert, welche entweder fürsich schon Krankheit erregen, oder eine vorhandene Di-sposition zur Krankheit erheben können.
Zum erstcen gehört überhaupt die Abhaltung allerschädlichen Potenzen, aller Excesse im Genuß uni» Ge-brauch der Kräfte, heftiger Leidenschaften lc. (folglichdie überhaupt Gesundheit erhallende Diät). Zum letz-lern die Abhaltung solcher Emfiusse, welche eine schon
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