Blutausleerungen mit Fortsetzung der allgemein stärken»den Mittel nöthig werden.
in. Lebenskur.
Sie wird bewirkt:
i. Durch eine schnelle Verstärkung der Haupllur,wenn die Grundkrankheit selbst das Leben dringendbedroht.
2. Durch Unterlassung oder Verminderung derHauptki'r, wenn diese das Leben zu verkürzen, oderdie Hauplkrankheit das Leben zu verlängern vermag.
Z. Durch Anwendung der Palliativkur, wenn einSymptom lebensgefährlich zu werden droht.
4. Durch Mittel, welche unmittelbar auf Restau-ration oder Retardalion des Lcbensprozesses gerichtetsind, z. B. Nutrienlia bey einer Krankheit, die an undfür sich sie nicht erforderte, (wie das bey Kinderkrankheitenoft der Fall ist) Verminderung der Lebenskonsumlionbey Krankheiten mit vermehrter Reitzung, z. B. hekti-schem Fieber.
IV. Prasertzativkur.
Sie wird bewirkt:
i. Indem man die in dem Körper liegende Di-sposition*) zur Krankheit aufhebt.
Diese Krankhcitsanlage bezicht sich entweder aufKrankheit überhaupt (dahin gehnrt die kränkliche Em-pfindlichkeit überhaupt, deren Entfernung durch stärken-de und andere Mittel die Präservatiokur gegen alle Artenvon Krankheiten seyn kann) ; oder auf einen bestimmten
Krank-
*) Man braucht jetzt auch den Namen Dpportnnitit für Kranl-heitskisposnion. Ich sehe aber nicht ein, warum ich einen al-len Namen mit einem neuen »eitauschen soll, der das nämli-che sagt, ja dee genau genommen, nue einen Theil der Krank?heitidisvositwn bezeichnet, nämlich, die, welche schon der Aü?fang oder die Annäherung zur Krankheit selbst ist.
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