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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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133
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kann uns delerminnen, auch bey dieser Krankheit die-selben Mittel anzuwenden.

l>. Die empirisch erkannte Unähnlichkcil oder eilt,gegengeseßle Beschaffenheit der Wirkungen eines Mittelsin Beziehung auf die Erscheinungen der Krankheit. Wirwissen z. V. aus der Erfahrung, daß manche Mittelauch bey Gesunden Schläfrigkeit,, manche Munterkeit,manche Dunkelheit der Augen lc. erregen. Dies kannuns determinken, diese Mittel bey Schlaflosigkeit oderScklafsucht oder zu großer Empfindlichkeit der Augenanzuwenden.

c. Die Achnlichkeit der Wirkungen des Mittelsmit den Kranfheitserschemungen. Wir bemerken z. B-daß ein Mittel einen Gesunden wahnsinnig macht, oderisim Krämpfe von allgemeiner oder besonderer Art, oderLahmungen erregt. Dies kann uns delerminiren, dasMittel bey Wahnsinn, den nämlichen Krampfen undLähmungen anzuwenden. Belladonna, die den Vrr-mmftigcn wahnsinnig macht, macht den Wahnsinnigen^'lnünftig. Ei schulternde Leidenschaften, die das Wech»seisieber erregen, können es auch heilen *).

<l. Der gleiche Ort. Ein Mittel wirkt erfahrungs«mäßig ssterisisch auf den Ort, der bey der Krankheitofficirt ist. Daher die Anwendung der Kanlhariden beyKrankheiten der Urin - und Zeugungswerkzcuge , derAloe und de^ Schwefels bey Hämorrhoiden, der Senc-ga bey Brustbeschwerden, des MclkurS bey Drusen,-krankheiien, der Antinwnialmillel bey Hautkrankheiten,der Belladonna bey Schlunokrämpfen und Lahmungen,der narkotischen Mittel bey Krankheiten des Senso»nun, :c.

Die.

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^) Dieles von Hahnemonn aufgestellte Prinzip lann allerdinziauf nützliche Mitte I leite» , es bleibt ab« immee «in nur ein-Virisches Prinzip, und scheint nur bey reinen Nervenkrankhei-ten anwendbar.