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der Grundindikalion (z. V. Uedergang de> Enlziindungin nervösen Zustand oder gar in Gangrän.) (Z. 40.).
VII. Man treffe eine passende AuSw.hl der Mit-tel , die zur Erfüllung jener Heilungsi^een die schicklich-sten sind, und beobachte in Absicht des OrlS und derForm der Anwendung die dem Zwecke am meisten ent-sprechenden Bestimmungen,
Die Auswahl der Mittel zur Erreichung des Heil-zwecks wird auf folgende Weise gemacht:
1. Rationell, d.h. man legt die Erkenntniß deswesentlichen Krankheilscharakters zum Grunde, vergleichtdamit die uns ebenfalls rationell bekannte WiikungSartder Mittel, und zieht daraus den Schluß, n>elche vondiesen Mitteln zur Hebung /eneS Krankßc, Zustandsdienlich und folglich anwendbar seyn müssen. Z. B. wirerkennen den wesentlichen Krankheilscharakter für wahreSchwäche; wir kennen eben so gewiß die Wirkung desAderlasses als Schwäche erzeugend, und die Wirkungdes WeineS als die Kräfte erhebend. Hieraus entstehtein Schluß, der unsere Auswahl bestimmt, wir wen-den Wein an und vermeiden das Aderlaß.
Zu dieser Schlußart aber gehört eine rationelleKenntniß des Krankhcilszusiands und der Wirkung derMittel. Dieser Weg zur Auswahl kann also nur dabenutzt werden, wo uns bcpdes bekannt ist.
2. Empirisch, d. h. man legt die wesentlichste»Erscheinungen der Krankheit und die in die Sinne fal-lenden Wirkungen der Mittel zum Grunde, und ziehtaus der Vergleichung beyder den Schluß, der die Aus-wahl des Mittels bestimmt.
Die Hauptpunkte, die hierbey die Auswahl desMittels bestimmen, sind folgende:
,. Die Achnlichkeit de, Krankheitserscheinungen mitandern, wobey uns eigene oder fremde Erfahrung be-lehrte, daß sewisse Mittel Heilung bewirkten. Dies
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