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bindung mit verschiedenen Säuren ganz neue Wirksam-keit erhalten. Wenn der Kleecuriu« äulci, nichts mehrwirken will, so wenden wir den salzsauren oder salve»tersauren Merkur an, und durch diese Veränderung derForm erhält das Mittel neue Wirksamkeit.
Insonderheit macht die so nöthige Rücksicht auf denKranken feine individuelle Beschaffenheit oder Idiosyn-krasie (§. Z8.) gar oft solche Zusätze nöthig, um dasMittel für diese besondere Natur passender und wohl»thätiger einzurichten.
I. Wenn die Form der Anwendung Zusätze, erfor»der!, z. B. das Wasser zur fiüßigen Form, die Oclezur Form der Salbe, die Syruve oder Ertrakte zurForm der Pillen ^xcipien»!,).
§- 65
Bey solchen Mischungen sind aber immer folgendeRücksichten zu nehmen:
1. Daß die Zusätze nicht die chemische Natur desMittels so umändern, daß dadurch ein ganz neues,von unserer Absicht ganz verschiedenes Mittel entstehe.Z. B. wenn wir die Absicht haben, ein Absorbcnsoder Alkali zu geben, dazu aber Sauren mischen, soists lein Mali oder Absorbens mehr, was wir geben,sondern ein Miltelsalz, welches eine ganz andere undeigenthümliche Wirkungsart hat.
2. Daß die Zusätze nicht die dynamische Wirkungdes Mittels so umändern, daß sie dadurch ganz aufge-hoben oder wohl gar in die entgegengesetzte umgewandeltwerde. Wir können z. V. so viel Nitrum zur Chinafttzen, daß dadurch ihre ganze stärkende Kraft aufge«hoben wird.
Aber wohl zu merken ist, daß nun eben durch dieVerbindung mehrerer sich chemisch zersetzender Mittel einganz neues chemisches Produkt, so wie durch die Ver»
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