Eine
Tabelle für die genauere
Bestimmung ist
folgende:
Jahre
2Z 20 IZ 14 IZ 12
11 in 9 8
Dos.
4« ZZ Zu 29 28 27
26 2H 242^
Jahr
7 6 H 4 I 2
1 Monat 11
Dos.
22 21 2« 18 ^6 1Z
10 9
Mon.
,o 9 8 7 u ö
4 Z 2 1 4
Dos.
870
5421
Ferner, zu Anfange gebe man jedes Mittel in eineretwas niedrigern Dosis, weil man die individuelle Be-schaffenheit des Subjekts und seiner jetzigen Erregbarkeitnie 3 prioi-i bestimmen kann; dann aber steige man solange, bis man die beabsichtigte Wirkung erreicht, z.B.bey excitirenden Mitteln, bis man den Puls sich heben,bey einem schwachenden , bis man den Puls sinken fühlt,bey einem narkotischen oder anlispasmodischen Mittel,bis sich einige Betäubung oder Nachlaß der Krumpfteinstellt, bey «inem Brechen, oder andere Ausleerungenerlegenden Mittel, bis man dies Erbrechen oder dieVermehrung jeder andern Ausleerungen bemerkt u. s. w.
Ferner richtet sich zuweilen die Bestimmung derDosis und ihrer öfter« oder seltner« Wiederholung da»nach , ob wir die ganze, oder nur unvollkommene Wirk-samkeit eines Mittels, ob wir die primäre oder sekun-däre (Nachwirkung) des Mittels erfahren wollen. Sogeben wir das Emetikum in voller Dose, wenn wirBrechen erregen wollen, in getheilter kleiner Dose, wennwir nur die lrampfstillende, schwächende, und Haut öff-nende desselben erhallen wollen. So muß der Merkurim Anfange der venerischen Kur bis zur stärksten Dosegegeben werden, bis die Reitzung desselben den höchstenGrad erreicht, d. h. den Anfang des Speichelfiußes «.»egt, nun aber wird er in kleinen Gaben fortgesetzt,blos um die Nachwirkung zu unterhalten.
Sehr