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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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auf den kranken, und die verschiedene Art desselben.Und zwar, wenn von Menschenheilkunde die Rede ist,Versuche der Art an Menschen; denn die Versuche anThieren erlauben auch nur wahrscheinliche Schlüsse,indem die lhlcrische Nalur eine Menge Eigenheiten undspecifische Verhältnisse zu den Mitteln hat, so daß z. A.manche Potenzen, die den Menschen als Gifte aff'ciren,auf mar.che Thiere gar nicht oder nur schwach wukcn,z.B. l»!e Cltuia bey den Ziegen, das venensche undBillttergist, weiche auf die Thiere gar nicht zu wirkenscheinen.

§- H6.

Die Kenntniß und Bestimmung der Dosis. SoN'ie die Wirkung eines Mittels nicht absolut, sondernrelativ ist, eben so ist es die Dosis, denn sie bestimmtsich blos durch die Beschaffenheit des Körpers, auf dengewirkt werden soll, und durch den Zweck, den manzu erre«chen sucht, und so kann bey zwey verschiedenenSubjekten, so wie b?p verschiedenen Zwecken, von demnämlichen Mittel bald i bald Zn die rechte Dosis seyn.Das, was wir also gewöhnlich die absolute Bcstim«mung der Dosis nennen, ist nur als die mittlere Grössezu helrachlen, über und unter welche es eine MengeGradationen giebt. Doch lassen sich einige praktischeRegeln hierüber festsehen.

Das Alter giebt immer die erste und allgemeinsteBestimmung, die sich ungefähr in Zahlen so angebenläßt: zu Ende des ersten Jahrs r , im fünften Jahre2 , im fünfzehnten Z , im fünf und zwanzigsten ( demZeitpunkte des erwachsenen Menschen ) 4. Folglich ei»Mittel, dessen volle Dosis bey Erwachsenen 40 Granist, wird im fünfzehnten Jahre zu Zn, im fünftenzu 5>>o, zu Ende des ersten, zu io Gran gegeben.

Eine