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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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liche Unthaligkeit zur Folge haben. Ein Purgiermiltel,z. B. Ialappe, wird in mäßigen Gaben vermehrte Tha»ligkeil des Darmkanals und der ausbauchenden Gefasstzur Folge haben, folglich Ausleerung, in sehr starkerGabe erregt es durch zu heftige Rcitzung krampfhafteKonstriktion und folglich Unbcweglichkeit der Gedärme,es verstopft, in noch stärkerer Dosis erzeugt es Ent-zündung.

Zwentens in der verschiedenartigen Mischung desslrzmymittels. Es giebt Mittel, welche Bestandtheilevon verschiedener Wiikungsart haben, und zwar so,daß einer der überwiegende, oder hervorstechende ist.Giebt man nun ein solches Mittel in starker Dosis,so absorbirt gleichsam der überwiegende Bestandtheil dieKraft der übrig-'!», und wir bemerken nur die eine Wir-kung. Giebt man es hingegen in kleinen Dosen, sokönnen auch die schwächeren Bestandtheile und ihre Wir«kungen empfunden weiden.

t>. Die Dauer und Wiederholung der Anwendung.Es macht einen belrächlichen Unterschied , ob ein Mittelschnell oder dauernd, in langer» oder kürzern Zwischen»räumen applicirt wird. Eine kurze mechanische Erschüt-terung reitzt und stärkt, «ine lauge fortgesetzte schwächt.Eine kurze plötzliche Applikation der Kälte ezciliret,fortdauernde Kälte schwächt.

7. Die Form und Präparation des Mittels, obes fest oder flüßig oder in Gasgestalt, einfach oderkomponirt, angewendet wird, durch welches letztere oftganz neue Kräfte erzeugt werden, die wir in keinem derzur Komposition gebrauchten Bestandtheile wahrgenom»mcn halten. Z.B. die Mittelsalze.

§. 54.

Zur rationellen Anwendung eines Heilmittels ge-hört demnach:

Kennt»