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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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95
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»nd meine Erfahrung bestätigen es, daß der Genußgelbfäidender Stoffe die Milch gelb, riechender Sub-stanzen, z. B. der Alliaria, die Milch eben so riechend,bitterer Wanzen die Milch bitter, larirender Stosse dieMilch purgierend, schweißtreibender Materien die Milchschweißtreibend, saurer Stoffe die Milch Saure erzeu-gend macht.

Unstreitig aber ist der materielle Uebergang derStosse am unmittelbarsten und am meisten in die Au«gen fallend in den Lungen, wo nicht allein mit jedemAlyemzuge eine solche Beymischung zum Leben unenlbebr«licher Stosse geschieht, sondern auch die durch die Kunstabsichtlich bewirkten Bepmischungen der Art am leichn stenmöglich find, wie die neuern, besonders durch Bed<does veranstalteten, äußerst wichtigen Versuche mit Ein»slbmung verschiedener Gasarten, und der dadurch mög«lichtn schnellen Umsiimmung der ganzen Lebensoperalionund Erregbarkeit, beweisen.

2. Der Uebergang durch bloße Penetration kannnur bey äußerst feinen Stoffen, z. B. Warme, Elek«llicitäl, Licht ( durch durchsichtige Haute) Stattfinden.

§. 49.

Die zweyte Frage, können Arznenmittel eineVeränderung in der chemischen Qualilac der organi»scken Materie hervorbringen, wird nun nicht schwerzu beantworten seyn.

Sie können es allerdings:

». Dynamisch, mdem sie auf das Reitzvcrhallnißwirken, und dieses umändern. Jede Reitzung an sichführt ja schon eine materielle Umänderung der Stoffemit sich, und nun kann ja diese Reihung in allen «uchentfernten Theilen eine Umänderung der LebenSlhäligkeilhervorbringen, wodurch die Einwirkung der Organe auf

die