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zwar weniger in die Angen fallend, aber neuere Versu-che haben gelehrt, daß auch in diesen Flächen ähnlicheZersetzungen und animalische Bindungen der angcbrach-len Stoffe vorgehen. Es scheint also der Saß ausge-wacht, es kann auf diese Weise nichts Materielles inuns eingehen, ohne mehr oder weniger organisch verän-dert , d. h. assimilirt zu seyn. Die Frage ist nun, wieweil erstreckt sich diese Assimilalionskrast? werden dieKörper in ihre ersten Grundstoffe zersetzt, wo sich dannfast alle sowohl Nahrungs - als Arzneymittel gleich sind,und ans allen ähnliche Resultate und neue Zusammen»fetzungen erhalten werden könnten; oder nur in die nä»Hern Bestandtheile, wöbet» also zum Theil ihre specifi-sche Natur beybehalten werden, und ins Innere überge>hen könnte? beydes scheint der Fall zu seyn: die leichtzerfetzbaren werden bis in die ersten Grundstoffe zerlegt,und je vollkommener die Verdauungskraft ist, desto wer»ter erstreckt sich diese Zerlegungsfähigkeit; die schwächerzersetzdaren, oder bey einer unvollkommenen Verdauungs-kraft, werden bis in die nahern Bestandtheile zersetzt,und können folglich einen Theil ihres specifischen Cha-rakters mit übertragen.
Folgende Erfahrungen beweisen die Möglichkeit einessolchen Übergangs. Der Genuß farbigter Substanzenhat selbst den Färbestoff inS Innere übergetragen, dennder Genuß der Rhabarber, Kurkuma, deS Kamprche-Holzes macht den Urm, die Kubi, Imilorum sogar dieKnochensubstanz roch. Man hat Thieren Indigo zufressen gegeben, sie hierauf gelobtet, und den Milchsaftbläulich gefunden. Der fortgesetzte Gebrauch von Schwe-fel macht, daß die Ausdünstung n«ch hepalischem GaSriecht, und olles Silber, was der Kranke trägt, an«lauft. Und es ist einerley, ob er von innen oder vonaußen (durch Salben und Bäder) dem Körper mitge-theilt wird; ich bähe selbst gefunden, daß be>) dem Ge-bräu-