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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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nisses ( §.Z7-) befolgt und die Krankheit zuerst gehobenweiden, die sich als rntfelnle Ursache zur andern ver-halt.

2. Es sind koeMirende, aber für sich, »nd ohne Kau«salverbindulig bestehende Krankheitszusiände. Hier müs-sen die jedem angemessenen Heilartcn angewendet undalso verschieden vereinigt werden. Dies ist die eigentli-che On3tio comp!ic,l«. HKr ist nun der Fall verschieden.

Entweder die Hei/arten sind sich nicht entgegenge-setzt und widersprechend. Hier können bepde oder meh-rere zugleich angewendet werden.

Oder die Heilaitcn sind sich wesentlich entgegenge-setzt und einander aufbebend. Hier muß der Krank-hcilszustand zuerst gehoben werden, der entweder diemeiste Gefahr des Lebens droht, oder dessen Gegenwartdie Kur des andern untersagt. Z. B. die Komplikationder Lebensschwache mit dem gasilisckcn Zustande, sowie mit jedem andern , der Ausleerungen fordert, ver-langt immer erst die Heilung der Lebcnsschwäcke, unddann erst die Nnwcndung der nöthigen Auslccrungsmit-tel. Die Komplikation des Skorbuts mit der veneri-schen Krankheit verlangt immer erst Heilung des Skor,buts, weil ohne diese die Anwendung des Quecksilbersschädlich wäre.

Drit-