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Es ergießt sich hieraus ein sehr wichtiges Resultatfür die Praxis, daß es nämlich nicht genug ist, daßman die Krankheit heilt, sondern gar viel daraufankommt, wie man sie heilt.
Z. Wenn der Zustand des Kranken so »nmillel-bar und dringend lebensgefährlich ist, daß die Aufhc.bung desselben durch Entfernung der Krankheit zu la«)»sam erfolgen würde. Auch hier muß man, wenigstensfür den Moment, die Rücksicht ans die Krankheit verlas-sen, und blos Rücksicht aufs Leben und unmittelbareErhaltung des Lebens nehmen. Z. B, Schleim, oderBlulanhäufung in der Lunge, die Erstickung droht,kann ein Brechmittel oder Aderlaß nöthig machen, ge»setzt auch, daß diese Mittel durch die Hauptkranfhcitgar nicht indicirl waren.
§. 4«.
Bemerkenswcrlh aber, und von vielem Einflußauf die Heilung, ist die Succeßion und der Mela-fchemalismus der Krankheiten, wodurch auch oft eineUmänderung der Heilart nöthig gemacht wird. — Eskann nämlich im Verlaufe der Krankheit geschehen:
r. Daß sie eine andere Form, eine andere Aeus-serung annimmt ( Melaschematisinus, Transformatio).Dies macht in der Grundidee der Heilung, die sich aufdie nächste Ursache bezieht, keinen Unterschied, denndiese bleibt die nämliche. Nur kann durch das, wasder Metaschematismus in der lokalen oder formellen Be-schaffenheit der Krankheit abändert, eine Modifikationin der formellen Anwendung der Grundheilung nöthigwerden. Z. B. die allgemeine entzündliche Dialhesis er-zeugt erst äußere Hautentzündung, plötzlich verschwin-det diese, und es entsteht eine Brustenlzündung. Hierbleibt der entzündliche Grundchsrakter der nämliche,folglich auch die Grundidee der Heilung (antiphlogistische,
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