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Krankheit, trotz der gehobenen entfernten Ursachen,fortdauert. Z. B. oft ist die durch Schwäche ursorüng«lich erzeugte anomalische Wirkungsart des Neroensy»stems (die dem Wechselfieber als nächste Ursache zumGrunde liegt), so sehr schon Eigenthum dieses Systemsgeworden, daß sie auch, und also das Wechseisieberfortdauert, uncrachtet die Schwäche gehoben ist. ,
Zweylens, wenn die entternle Ursache gar nichtzu heben, oder auch wohl, wie es zuweilen geschickt,nicht zu erkenne» ist. Z. B. der Reih eines durchbre»chcnden Zahnes ist die entfernte Ursache der Konvulsivnen bey einem Kinde; hier kann man die reihende Ur»fache nicht wegnehmen; man muß sich also begnügen,ihre Wirfung, die anomalische Wirkungsart des Ner»vensystems, als nächste Ursache der KranfZeitserschei-nungen zu heben.
Z. Indem die Wirkungen und Aeußerungen derKrankheit unterdrückt w rden. Diese Kurart, die frey»lich an und für sich nur Palliatiokur ist, kann dennochein großes Hülfsmittel zur Hebung der nächsten Krank»hcilsursache, und also zur Radikalkur werden, wenn dieAeußerungen der Kra«kheit selbst auf die nächste Ursachederselben zurückwirken, und sie nähren und unterhalten.Dies kann auf doppelle Art geschehen.
Einmal, in so fern die Aeußerungen der Krank-heit selbst den N2l>ilu5 mol-Kolu« unterhalten und vcr»mekren. Je öfterer und länger die Anfalle des Wech«stlfiebcrs, der Epilepsie ,c. wiederkehren, desto lieferwird die anomalische Wirkungsarl dem Nervensystem»mprimirt.
ZweytenS, indem oft die Krar.fheitsäußcrungenselbst als entfernte Ursachen zurückwirken, und die näch-ste Ursache nähren , z. B. Schwäche des Magens erzeugtgastrische Uneinigkeiten, und diese vermehren wieder dieMagenschwäche, die durch Nervenkrankheiten erzeugten
Schmer-