Sie leert fremde Körper und abgestorbene Theile«us. Dahin gehören aber auch fremdartige Stoffe,die entweder in den eiternden Stellen oder in andernTheilen befindlich find, und durch die gewöhnlichen Se,krelionsorgane nicht abgesondert werden können. 2a«her sehen wir so oft nach langwierigen metastalischenKrankheiten und Kränklichkeilen zuletzt einen Absceß ent-stehen , mit dem die ganze Succeßion der langwieri»gen Uebel auf einmal geschlossen ist. Und der Hippo-lralische Ausspruch bleibt immer noch wahr: qu,näoluppur«, iwn levLlümi. —^Selbst Eitelsammlungenin andern Theilen tonnen durch neue Eiterungen aufge«hoben, und so innere Eiterungen durch <l»5ere geheiltwerden; man mag sich dies nun durch Einsaugung undWiederablagerung, oder durch alternirende analoge Thä»tigkeit denken, das Faktum, die Aufhebung einer Ei»terung durch die andere, bleibt dasselbe. — So tonnteselbst die eiterige Lungensuchl durch eine langwierige vonVerbrennung entstandene Eiterung geheilt werden.
,/Sie löset Stockungen der Materie auf, und machtzur Ausleerung oder zur Absorption und Zeltheilung ge,schickt. Daher die Heilung hartnäckiger Erlraoasale,Verhärtungen u. d. gl. durch in der Nähe entstandeneEiterung.
Sie erregt die plastische Thätigkeit des Theils undbewirkt Wiedeeerseßung der Verlornen Substanz weicherTheile, welche nie ohne Eiterung geschieht.
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§. 10.
V. Pathologische Veränderung der organischen Ma»terie, als Princip der Heilung.
Durch jeden Krankbeilszustand kann die materiellechemische Beschaffenheit der organischen Materien, theilsin Absicht ihrer Mischung, theils in Abllchl ihrer Form
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