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fieberhaften ihre bestimmte Dauer und Stadien haben,daß sie immer erst bis zu einem gewissen Punkte steigenmüssen, ehe sie abnehmen können. Sie können nurdurch Ucberreißung in den Zeilpunkt der Besserung übe«gehen. So muß die Entzündung erst ihre Höhe errei»chen, bis Zerlheilung oder Eiterung erfolgt. So heiltsich eine örtliche erhöhte Thätigkeit, eine katarrhalischeAffektion, eine Diarrhöe, ein Gonorrhöe 2c. selbst durchdie Kraflerschöpfung, die sie selbst hervorbrachte. Sokann eine Hämorrhagie sich selbst sistircn durch die Ohn»macht, und die damit aufgehobene Blutcirkulalion, d«sie erzeugt.
Hierin liegt auch der Grund von einer andern wich«tigen Erscheinung, daß nämlich zu einer gründlichenHeilung diese Selbsterschipfung (versteht sich im 3)er»hällniße zu dem Grade des Uebels) immer nöthig ist,und daß eine widernatürliche Thätigkeit, wenn sie plöß»lich <wsgchoben oder supprimirt wird, gewöhnlich dieAnlage oder Stimmung zu ihrer Wiedererneuerung zu»rückläßt, die dann entweder an demselben Theile, oderan einem andern, in der nämlichen oder etwas modi»ficirtcn Gestalt zum Vorschein kommt. Die Ursachescheint in der mit der Erregung verbundenen Restaura-tion und Umänderung der organischen Materie zu liegen,welche dem Theile nach und nach eine verbesserte Mi-schung, und eine damit verbundene Vernichtung jenerkrankhaften Anlage gewahrt. Bey einer schnellen Sup»pression der pathologischen Thätigkeit wird auch diesermaterielle Regeneralionsprozeß supprimirt, und es bleibtfolglich etwas von den materiellen innern Prämissen derKrankheit (Kränklichkeit, Krankhcitsanlage) zurück.
§. 7-