fung weniger reihend und also unschädlicher gemacht,theils durch die vermehrte Thätigkeit des Darmkanalsausgeleert. So erregt ein Stein in den Urinwegen,Gallcnwegen ?c. durch seinen eigenen Reiß das Bestre-ben ihn fortzuschaffen, ein ins Blut aufgenommenes Kon-tagium, oder Unterdrückung der Ausdünstung eine ocr»stärkte Reaktion des Blulsystems, welche Schweiß unddadurch Ausleerung des Konlagium < oder des zurückge-haltenen reihenden Stoffes bewirken kann. So erregtein in die Substanz gebrachter fremder Körper Entzün»düng und Eiterung , wodurch er ausgeleert wird.
Zweytens, indem dadurch eine Ausleerung bewirktwerden kann, welche die übermäßig erhöhte Reaktionherabstimmen, und eine he/lsame Schwächung hervor-bringen kann. So erzeugt oft die heftige Reaktion beyeinem entzündlichen Zustande einen Blutfluß, welcherdie Krisis der Entzündung wird. So kann eiu Schweiß,eine Diarrhöe, durch die Krankheitsreißung selbst her-vorgebracht, den Nachlaß der eFallilten krankhaften Thä-tigkeit nach sich ziehen: dies gilt sowohl von allgemei-nen als örtlichen Krankheiten. Bey einer örtlichen Kon-gestion, bey einer örtlichen erHöhlen Thätigkeit kanneine eben dadurch erregte örtliche Ausleerung das Heil«Mittel des örtlichen Uebels werden; wie dies bey Hä-«.orrhoidal - und Mcnstrualbcschwerden deutlich erhellet.
2. Das andere Grundgesetz der Erregung ist, daßj<de Reaktion einen Verlust an Kldft nach sich zieht,welch.r zwar, so lauge er Mlt der Restauration im Ver-hältniße bleibt, keine Schwäche nach sich zieht, abersobald er diese übersteigt, Schwäche und Nachlaß derReaktion zur Folge hat. Hier!,! li.gl ein Hauptmecha-nismus ocr Sclbsthciluna. So kann eine Krankheitsich selbst aufheben, wenn die mit ihr verbundene Reac-tion den Grad erreicht, daß Nachlaß erfolgen muß.Daher kommt es, daß die Krankheiten, besonders dieHufeland System I. B. B sie-
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