Vorrede.
und ihre systematische Verbindung zu zeigen.Glücklich würde ich mich schätzen, wenn ich da-durch den doppelten Zweck erreichte, nicht alleinim Allgemeinen zu nutzen, sondern auch mich fürkünftigen Misverstänonissen und Streitigkeitenzu schützen, und meine wahren Absichten ins Lichtzu setzen. Wahrheit zu suchen und zu verbreiten,ohne Rücksicht auf Privatvortheile der Mensch«heit möglichst nützlich zu seyn, und auch nachmeinen geringen Kräften an praktischer Vervoll-kommnung der Kunst zu arbeiten, dies warenvon jchcr die Hauptzwecke meiner Wirksamkeit.Auch gegenwärtiges Werk tritt ganz anspruchlosund unbefangen in die Welt; es soll nicht denVerfasser sondern die gute Sache der wahren me-bicinischen Aufklärung befördern und heben, essoll nicht neue Autoritäten aufstellen, sondernvielmehr den Glauben an Autoritäten vermin-dern, und bescheidene Prüfung, Toleranz, Ge-memsinn, Vereinigung der Gemüther zu den hö-her« Zweckender Kunst (Eigenschaften, die lei-der immer seltner zu werden anfangen) lehrenund befördern. — Erreiche ich diese Zwecke, binich so glücklich diese Ueberzeugung bey dem ach-tungswerthen Theile des medicinischen Publi-kum hervorzubringen, so bin ich reichlich belohnt,denn von diesem misverstanden oder verkannt zuwerden, thut nur wehe. Wie der nicht ach-tungswerthe Theil mich und meine Handlungenbeurtheilt, ist mir völlig gleichgültig.
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