Vorrede.
der WirklMgsart der Arzneymittel und der quali-tativen Verschiedenheit der Reihe, von der anta-gonistischen oder metastatischen Affektion, vonder Wirkung und Anwendung ausleerender Mit-tel, künstlicher Geschwüre :c. berichtigt, und inihr gehöriges Licht gesetzt zu haben. — Noch mußich bemerken, daß ich mich häufig statt des ehe-dem gebräuchlichen Worts, Lebenskraft, desWorts, Erregbarkeit, bedient habe, nicht als obich damit eine neue Meinung verbunden hätte^ indem ich durchaus nur die Worte zu übersetzennöthig gehabt habe), sondern weil es M ge-brauchlicher, und weniger Mißdeutungen der phi-losophischen Grammatik ausgesetzt ist; unerachtich gestehen muß, daß zur Bezeichnung des gene-rischen Begriffs (da selbst nach den neuernAuslegungen das Wort Erregbarkeit nur dasPerceptionsvermögen (ReMhigkcit), nichtaber das Wirkungs- oder Reaktionsvermögenbezeichnet), das Wort Lebenskraft immer nochbrauchbar und nothwendig bleibt.
Und nun zum Schluß noch ein Paar Worteüber dieses Buch in Beziehung auf mich. Ichbitte dasselbe als mein medicinisches Glaubens-bekenntniß und als Schlüssel und Kommentarmeiner übrigen Schriften und hie und da geäußer-ten praktischen Meinungen anzusehen. Ich haltees für meine Pflicht, da man die Güte gehabthat, meinen praktischen Schriften einige Aufmerk-samkeit zu schenken, die denselben zum Grundeliegenden Satze im Zusammenhange darzustellen.