Wachs.
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Säuregrün und Pariser Violett, Bäsecke 1 ) Anilinrot, Fuchsin, Malachit-grün, Pyoktanin, Naphthylenblau u. a. Auch hier erfolgt Vorbehand-lung mit Eau de Javelle, dann Färbung (einige Min.), Auswaschen mit5—10°/ 0 Salz-, Salpeter- oder Schwefelsäure und Einlegen in Glyzerin.
Dimethylamidoazobenzol färbt in nicht mit Eau de Javelle behandeltenSchnitten zunächst nur die Suberinlamellen gelb, nach einiger Zeit aber auchverholzte Membranen. Zusatz eines Tropfens verdünnter Salzsäure gestattetbeide Lamellen sofort zu unterscheiden, da nur die verholzten Lamellen rotwerden (M. Plaut, Veränd. im anat. Bau d. Wurzel während des Winters,Jahrb. wiss. Bot., 1910, XLVIII, S. 151).
Prodigiosin färbt Kork, Kutikula und Fette stark rot; die schwache Fär-bung, die andere Zellinhalte und verholzte Membranen annehmen, schwindet sofortbeim Auswaschen mit Alkohol. Zu Doppelfärbungen dient alkohol. Malachitgrün.Prodigiosin, ein Bakterienfarbstoff, wird von Bact. prodigiosum (Bezugsquelle:Krals Labor., Prag) gewonnen, der sich auf Kartoffelscheiben in feuchter Kammerbei 25° in 3—4 Tagen in genügender Menge ziehen läßt, ög Bakterienmassemit 30 ccm 95 % Alkohol verrieben gibt filtriert das Reagens (ziegelrote Flüssig-keit), das sicli vor Licht geschützt, einige Monate hält (0. Rosenberg, Verwend.v. Prodigiosin in d. bot. Mikrotechnik, Ztschr. f. wiss. Mikr., 1898, XV, 56 .
Die Natur der Casuarysclien Streifen ist nicht ganz geklärt.Kroemer hält sie im Jugendstadium für verholzt. Im Sekundärzu-stand sind ihnen beiderseits Suberinlamellen angelagert. Rutheniumrotfärbt die Streifen der Angiospermen, nicht die der Gymnospermen undPteridophyten (Grund unbekannt) 2 ). Zur besseren Sichtbarmachungder Streifen dient: Phloroglucinsalzsäure (rot). Chlorzinkjod (braun),Sudan (rötlich), Kalilauge (gelblich), ferner Chloralphenol, Methylgrün-essigsäure, Anilinblau, Fuchsinjodgrün, Hämalaun 8 ) und Dimethylamido-azobenzol (Plaut). Nach Vorbehandlung mit Eau de Javelle wird derStreifen durch Phloroglucinsalzsäure, Sudan, Chlorzinkjod u. a. nichtmehr gefärbt. Chromsäure und Schwefelsäure lösen.
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Wachs.
Membrauwachs, Wachsüberzuge werden mit de Bary (Wachsüberzüge a.Epid., Bot. Ztg., 1871, XXIX, 128) als Ausscheidungen der Kutikula ange-sprochen. Das gebildete Wachs ist zuerst in der Kutikula (niemals in denZellen) nachweisbar und tritt aus dieser auf die Oberfläche. Wachsschichten,
l ) P. Bäsecke, Phys. Scheiden d. Achsen u. Wedel der Filicineu, Ersatzdes Korkes b. d. Pflanzengruppe, Bot. Ztg., 1908, LXVI, S. 26.
-) H. v. Alten, Wurzelstudien, Bot. Ztg., 1910, LXVIII,, 153.
3 ) G. Rumpf, Rhizodermis, Hypodermis, Endodennis d. Farnwurzel, Diss.Marburg, 1904, Bibl. bot, 1904, Heft 62 u.: H.Müller, Metakutisieruug d.Wurzelspitze u. verk. Scheid, d. Monokot.-Achsen, Bot. Ztg., 1906, LXIV, o3.