Die Zellmembran.
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ist, daß das spezifische Gewicht der Mischung dem des Seewassersgleicht (1026). Die Algen werden darauf durch reines Seewassergezogen und kommen auf 2 Sek. in ein frisch bereitetes Gemisch von2 Seewasser + 1 Süßwasser nebst einigen Tropfen Eisenchlond DasVerfahren kann zur Erzeugung stärkerer Farben einige Male wiederholtwerden. Alle Membranschichten sind jetzt gleichmäßig durch Berliner-blau gefärbt. Doch verschwindet die Färbung durch Alkaliausscheidungallmählich, läßt sich aber durch Eintauchen der Algen m eine mitSalzsäure angesäuerte Lösung von Ferrocyankalium wiederum hervor-rufen. — Mit Ferricyankalium und milchsaurem Eisenoxydul läßt sichTurnbulls Blau speichern.
Viele Membranen zeigen keinen homogenen Aufbau, sondern lassenbei genauer Betrachtung Differenzierungen mehr oder weniger ohneweiteres erkennen. Bei geschichteten Membranen heben sich dieeinzelnen Schichten durch ihr verschiedenes Lichtbrechungsvermogenscharf voneinander ab. Besonders klar tritt der Membranaufbau anMikrotomschnitten hervor (5 fi Dicke, Strasburger). Bei Einwirkungvon Quellungsreagentien (Alkalien, Chloralhydrat, Jodquecksüberjod-kalium, Chromsäure) zeigen manche Schichten, daß sie aus feinenLamellen bestehen. Außer Schichtung unterscheidet man spiraligeStreifung und Querlamellierung, die sich durch die genannten Reagentienebenfalls deutlicher (oft allerdings nur vorübergehend) sichtbar machenlassen. Die Differenzierungen können nach Correns (Lit. S. 4J/, 3 ),begründet sein: in der Membranskulptur, in einem sprungweise wech-selnden Wassergehalt der Streifen und Schichten bei gleicher chemischerZusammensetzung, bei gleichem Wassergehalt in chemischer Verschieden-heit und schließlich in einem ungleichen Wassergehalt und in chemischen
bW MemL g a e n n differenzierungen, die nur auf ungleichem Wassergehaltberuhen, müssen sich durch Austrocknen der Objekte zum Schwindenbringen lassen. Durch wasserentziehende Reagentien (absoluter.Alkohol)läßt sich die Feuchtigkeit nicht vollständig entziehen, das< Austrocknenmuß im Trockenschrank bei 60-100° vorgenommen werden^ Bei deAustrocknung tritt zuweilen eine Gestaltsveränderung ein. Die Wi« gdes Austrocknens wird an Vergleichspräparaten festgestellt, die entwedertrocken unter Deckglas gebracht oder in Kanadabalsam untsuchtwerden, welches nahezu den gleichen Brechungsindex wie die Zellwmabesitzt. Correns benutzt zum Nachweis Silber- und J)*™*^Diese werden von den wasserreichen Schichten am ^chbchsten aut-gesaugt. Die aufgenommenen Metalle werden fixiert. Versuchsobjektemit Wasser ausgewaschene Bastfasern von Nerium und Mnca^ vSilberungsverfahren S. 497 (2 % Silbernitrat, leicht abtrocknen, 0./5