Ei hen.
12.")
Macallum 1 ) bediente sich beim Nachweis von Eisen im Zentral-körper von Oscillaria Froelichii, Tolypothrix tenuis, Cylindrospermummajus, sowie zum Eisennachweis der Nukleoproteide (s. d.) der gleichenMethode. Das mit Alkohol fixierte Material kommt auf 2—5 Minutenin angesäuerten Alkhol (5% bei 35° C), wird mit 95% Alkohol aus-gewaschen und gelangt auf 5 Minuten in eine 1,5% Lösung von Ferro-cyankalium, die mit 0,5% Salzsäure versetzt ist. Anderseits benutzteer eine Mischung von Glyzerin und Ammoniumsulfid.
Die mit 70 %, Alkohol fixierten Präparate werden auf dem Objekt-träger in frisch bereitetes Schwefelammon gebracht. Nach Quinckesoll aber ein älteres Schwefelammon wirksamer sein (Über direkteEisenreaktionen in tierischen Geweben, Arch. exp. Pathol. u. Pharm.,1896, XXXVII, S. 185). Zur Verhütung des Eintrocknens der Präpa-rate wird etwas Glyzerin zugefügt, dann wird mit dem Deckglas be-deckt. Eisenhaltige Zellbestandteile werden grünlich. Nun wird mitGlyzerinwasser ausgewaschen und ein Gemisch von Salzsäure und Ka-humferricyanid zugesetzt (s. oben). Die grünlich gefärbten Teile werdendadurch blau. Auf diese Weise läßt sich nur das in lockerer Bindunganwesende Eisen nachweisen, nicht aber Hämoglobineisen (E. Meyer)u - a. „Eine eisenreiche Verbindung, welche mit Schwefelammon undAmmoniak keine Eisenreaktion gab, erhielt Abderhalden aus Spinat"(E. Zacharias, Progressus rei bot., 1909, III, S. 127). Nach Marfori(Annal. d. Parmacot., 1898, S. 433) soll die Konzentration des Schwefel-ammons und auch die Temperatur von Einfluß auf das Gelingen derReaktion sein. — Zur Unterscheidung von „maskiertem" und „nichtmaskiertem" Eisen gebrauchte Macallum eine 5% Lösung von Hä-matoxylin in destilliertem Wasser. „Nicht maskiertes" Eisen bedingteine blauschwarze Farbenreaktion. Maskiertes Eisen verändert diebräunlich-gelbe Hämatoxinlösung nicht. Eine Kritik der Methoden vonMacallum würde hier zu weit führen, es muß auf Zacharias (a. a. 0.)verwiesen werden. Bei Nachprüfungen, die mit großer Sorgfalt aus-geführt wurden, erhielt ich nur unklare Präparate (Vicia faba, Allium),bei Adiantum war die stärkste Reaktion mit Schwefelammon stets inde n Chlorophyllkörnern. — Auch die Versuche in Anlehnung anA - Mouneyrat (Bull, commerc. 1906, Nr. 5), das Schwefeleisen mitAmmoniak und Schwefelwasserstoff zu fällen, waren nicht immer be-friedigend. Nach Mouneyrat soll sich derart noch 1 (ig Eisen nach-weisen lassen. Bei dieser Reaktion werden die Schnitte mit Am-moniakwasser (1 : 100, eisenfrei) alkalisch gemacht und danach
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x ) A. B. Macallum, Ün the cytology of non-micleated organisms, Trans.
Canadian Inst., ISO'.), VI, S. 488 und: Zeitschr. f. wiss. Mikv., 1892, IX, S. 337.