Dauerpräparate und ihre Anfertigung.
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Dammarharz 1 ) (n = 1,50, Teerfarben, farblose Kristalle), Styrax 2 )(n = 1,58, Diatomeen), Metastyrol 3 ) (n = 1,58, Kristalle), Tolu-balsam 4 ) (n = 1,64), «-Monobromnaphthalin (n = 1,66, Diato-meen) u. a.
Zu außergewöhnlich großen and dickeren Schnitten eignet sich Gelatinenicht so gut wie Balsam. Die Schnitte werden mit Glyzerin völlig durchtränkt,oberflächlich zwischen Fließpapier abgetrocknet, dann auf dem Objektträger ineinen hinreichend großen Tropfen von dünnflüssigem Xylol-Kanadabalsam gebracht,die Luftblasen durch vorsichtiges Erwärmen entfernt und schließlich in Balsameingeschlossen. Dünne Objektträger dienen als Deckgläser 5 ).
Trockenpräparate sind bisher in der Pflanzenmikrochemie wenigbeachtet und nur zur Aufbewahrung von Aschenskeletten empfohlenworden. Mit der Einbürgerung der Mikrosublimate kommt den Trocken-präparaten eine größere Bedeutung zu. Die Einbettung ist sehr ein-fach. Die lufttrockenen Sublimate oder Niederschläge (S. 57) werdenmit dem Deckglase bedeckt und dieses mit Wachs oder Paraffin um-randet. Beide Wachse lassen sich in geschmolzenem Zustande miteinem zugespitzten Hölzchen oder einem feinen Pinsel auftragen. Mankann auch von beiden Körpern größere feste Stücke vorrätig halten;bei Bedarf nimmt man eine auf einen Flaschenkork (als Handgriff)gesteckte Haarnadel, die man am Knie erhitzt und heiß in die Stückeeinsticht. Das an der Nadel haftende flüssige Wachs wird dann auf-getragen. Liegen zarte Objekte vor, die durch das Deckglas zerdrücktwerden können, so zieht man zunächst auf dem Objektträger einenStutzrahmen aus Wachs, auf den das Deckglas zu liegen kommt,welches nochmals umzogen wird. An Stelle des Wachsrahmens lassensich Rahmen von Schreibpapier verwenden (in Form der Papp-deckel zur feuchten Kammer, doch nur von Deckglasgröße). DerRahmen wird in Wasser etwas eingeweicht, zwischen Fließpapier ab-gepreßt, mit flüssigem Leim") getränkt und der Überfluß des Kleb-
*) Mehrtägige Mazeration von gleichen Teilen Damar, Terpentinöl und Benzol;die Lösung wird abgegossen, filtriert und das Piltrat bis zur Sirupkonsistenz derVerdunstung überlassen. Bei Xylol-Damar muß Xylol in mehrfacher Menge zurLösung genommen werden (Behrens-Küster, Tabellen L908, H. Behrens,Mikrochemische Technik, 1900).
2 ) 100 g Styrax in 100 g Chloroform gelöst, die filtrierte Lösung, mit 1000 cemBenzin versetzt, bis zur Sirupkonsistenz eindunsten lassen.
3 ) Metastyrol ist eine farblose Flüssigkeit.
4 ) Eine eingedickte Lösung von 100 g Tolnbalsam in 300 g Chloroform.
6 ) H. Schenck, Über Einschließen von größeren Schnitten zur Herstellungvon Demonstrationspräparaten, Bot, Centralbl., 1893, L1V, S. 1. _ ^
') Als Leim empfiehlt F. Emich (Mikrochemie 1911, S. 203 u. 158) „Wisemvon Th. Schroeter, Leipzig-Connewitz.
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