Sapo jalapinus. — Sapo medicatus.
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die Benennung Sapo alicantinus , oder venetus, oder masmiiensis einen und den-selben Körper. Sie ist also nur eine unreinere Sapo medicatus, indem sie ausdenselben Stoffen bereitet wird. Beim Ankaut der Waare hat man darauf zuachten, dass die Seile nicht zu alt, gelb oder ranzig ist, und eben so, seitdemdie Seile auch in unserer Nähe bereitet wird und frisch ist, dass sie nicht zuviel Wasser enthalte.
Auch wird jetzt vielfach Cocosnussöl zur Darstellung oder Verfälschungder Olivenölseife benutzt. Abgesehen davon, dass das Cocosnussöl und die dar-aus bereitete Seife einen für Viele unangenehmen Geruch hat, besitzt dieseSeife die Eigenschaft, bei anscheinend bedeutender Festigkeit eine grosse MengeWasser aufzunehmen, welche beim Austrocknen verfliegt und einen grossen Ver-lust veranlasst.
Die Oelseile wird in Pulverform angewendet. Man schabt die Stücke übereinen verkehrt gelegten Hobel oder Kohlreibe, trocknet die Späne und stösstsie. Das Pulver muss gut verschlossen aufbewahrt werden.
Sapo jalapinus. 3ßlapenfetfe.
Nimm: Jalapenharz,
medicinische Seife, von jedem zwei Unzen,rectificirten Weingeist vier Unzen,oder so viel erforderlich ist, dass Alles bei gelinder Digestion er-weiche. Im Dampf bade soll die Masse unter beständigem Rührenzu einer Pillenmasse verdampfen, dass das Gewicht vier und einehalbe Unze betrage.
Sie sei graubraun, in höchst rectificirtem Weingeisle loslieh.
Dieses Präparat bietet keine Schwierigkeiten dar. Man kann Lösung undKindampfung in derselben Porcellanschale vornehmen. Man wiegt dieselbe vor-her genau ab, fügt zur Tara 4% Unzen hinzu, und kann nun jeden Augenblickdurch Aufsetzen der Porcellanschale auf die Wage sehen, ob das richtige Ge-wicht erreicht ist
Sapo medicatus. SftetncinifdK ©etfe.
Nimm: Frisches Schweineschmalz,
Provencer Olivenöl, von jedem ein Pfund.Nachdem sie in einem Porcellangefässe bei gelinder Wärme ge-schmolzen sind, füge allmählig hinzu
irisch bereitete Aetznatr onflüssigkei t vierzehnUnzen.Das Gemenge setze der Wärme eines Dampfbades von 40 bis 50°Cent. (32 — 40° R.) drei bis vier Stunden aus, indem nach kurzenZwischenräumen umgerührt wird und allmählig vier bis sechsUn-zen destillirtes Wasser zugefügt werden, oder so viel dass dieMasse gleichartig werde, bis sie anfängt zu erhärten. Das Gel äse
Mour, Commeuttu II 17
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