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2 (1854)
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Sapo guajacinus. Sapo Hispanicus albus.

scheiden, welche in den Schiebkasten fallen. Diese Späne werden auf Hürdengebracht und im Trockenschranke getrocknet, dann gestossen und gesiebt.Man bewahrt das Pulver zweckmässig in Blechkasten.

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I

III

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Sapo guajacinus. (Suajaffeife.

Nimm: Aetzkaliflüssigkeit eine Unze,destillirtes Wasser zwei Unzen.Nachdem sie in einem Porcellangefässe erwärmt sind, füge allmälighinzu

.gepulvertes Guajakharz sechs Drachmen,oder so viel, dass die letzte Menge ungelöst zurückbleibe, indemdas durch Verdunstung verminderte Wasser ersetzt wird. Dannsoll die filtrirte Flüssigkeit bei gelinder Wärme zur Consistenzeiner Pillenmasse verdampfen. Bewahre in einem wohl verschlosse-nen Gef'ässe.

Sie sei von grünlich brauner Farbe.

Unter dem Artikel Aetzkali ist bereits angedeutet worden, dass die Guajak-seife das einzige Präparat ist, bei welchem die Pharmacopoe Anwendung vonAetzkaliflüssigkeit gemacht hat. Es ist dort zugleich ausgesprochen worden, dassAetzkaliflüssigkeit kein so hohes speeifisches Gewicht haben müsse, weil siewiederum zum Gebrauche verdünnt würde. Man kann sich vielmehr ohne Wei-teres zu diesem Präparate des verdünnten Kalis bedienen, wie es von dem Kalkemit dem Heber abgezogen worden ist. Man bringt es in ein Setzkölbchen ausgutem Glase, erwärmt es im Wasserbade und schüttet nun das gepulverte Gua-jakharz alltnählig hinzu, indem man umschüttelt. Man wiederholt diesen Zusatzso lange, bis sich nach längerer Digestion ungelöstes Harz in der Flüssigkeitzeigt. Nun lässt man ruhig absetzen, giesst in eine Porcellanschale ab, filtrirtden letzten Rest und damplt im Wasserbade unter Umrühren ein, bis die rechteConsistenz erlangt ist. Die fertige Harzseife bewahrt man in weithalsigen Glä-sern, deren Stopfen gut schliessen

Durch die Anwendung von frischem uneingekochten Aetzkali hat man denVorthei], eine ganz kohlensäurefreie Lauge zu haben, wodurch die Seife um soneutraler wird, indem sich nur das Aetzkali mit Harz verbindet, während daskohlensaure unverändert dabei bleibt. Aus diesem Grunde ist auch die Lösungin einem Glase mit langem Halse und nicht in einer Porcellanschale zu bewirken,wozu noch der Umstand hinzukommt, dass sie sich aus einem Glase bequemerauf ein Filtrum ausgiessen lässt.

Die Guajakseife trockenet leicht ganz aus, und stellt alsdann eine braun-schwarze, sehr spröde Masse von glänzendem Bruche dar, die anfangs fast ge-schmacklos erscheint, nachher einen kratzenden Geschmack in der Kehle zu-rücklässt.

Sapo Hispanicus albus. SBetße fpamföe Seife.

Die Olivenölnatronseife wird in den südliehen Ländern, wo die Olive wächstoder nahe zu Hause ist, in grossen Mengen bereitet. Ks bezeichnet deshalb auch