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2 (1854)
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Syrupus Spinae cervinae. Tamarindi.

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Syrupus Spinae cervinae. Äreu^cerenfprup.

Syrupus domesticus.

Er soll aus den frischen und vollkommen reifen Kreuz-beeren wie der Kirschensyrup bereitet werden.Er sei von violettrother Farbe.

Syrupus Succi Citri. ©ttronenfaftfi;rup.

Syrupus Acetositaiis Citri.

Er werde aus dem frisch gepressten, geklärten und filtrirtenCitronensaft, wie der Kirschensyrup, bereitet.

Er sei von gelblicher Farbe.

Bemerkung. Alle Syrupe sollen gehörig erkaltet in ganz trockene Ge-lasse gebracht und in denselben wohl verschlossen an einem kalten Orte auf-bewahrt werden.

Sie sollen klar sein, mit Ausnahme des Mandelnsyrups. Bei der Mehrzahlist das speeif. Gewicht 1,320 bis 1,330.

Tamarindi. Samanitben.

Fructus Tamarindorum.

Tamarindus indica Linn. Leguminosae-Caesalpinieae.

Das braunschwarze Muss der Schoten, mit dazwischen liegen-den, zusammengedrückten, braunen Samen, zuweilen mit Holzfaserndurchsetzt. Es sei von angenehm saurem Geschmack. Der Baum istin Ostindien einheimisch, von wo das Muss zu uns gebracht wird-Die Pulpa mit herbem Geschmack und durch eine braune Farbeunterschieden, so wie die mit Kupfer verunreinigte, soll verworfenwerden.

Im Handel findet sich das Muss, die Samen und Samcnhalter vereinigtals eine steife dicke Masse, die einen weinartigen Geruch und einen angenehmsauren Geschmack hat. Man unterscheidet zwei Arten, 1) ostindischc oder le-vantische, von beinahe schwarzer Farbe, und 2) westindische, von geibbräunlicherFarbe und weniger beigemischtem Samen. Sie enthalten beide Weinstein, Wein-steinsäure, Aepfelsaure. Kupfer ist noch nicht darin gefunden worden, und esscheint eine Bearbeitung in kupfernen Kesseln nicht vorzukommen. Zuweilenwird noch etwas Zucker zugesetzt. Man bewahrt die Tamarinde in einemsteinernen Topfe an einem trockenen kühlen Orte auf.

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