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2 (1854)
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Macis. Magnesia hydrico - carbonica.

Prüfung nickt an, so kann man die Glätte unbedenklich benutzen. Sie enthältauch wohl noch andere Oxyde, allein gegen diese kann man sich nicht schützen,weil alle Glätte solche enthält und weil man die Glätte nicht selbst machenkann. Sie besteht grösstentheils aus Bleioxyd. Die rothe Farbe hängt voneinem kleinen Gehalte an Mennige ab. Man erkennt dies durch Erhitzen mitSalzsäure, wobei sich etwas Chlo>- entwickelt. Dieser Gehalt an Mennige wirdnicht beachtet. Die Bleiglätte wird immer in sehr feiner Vertlieilung angewen-det. Man erhält sie, aus dem Handel im geschlämmten Zustande. Sie wird nasszwischen Steinen gemahlen und dann abgeschlämmt. In diesem feuchten Zu-stande zieht sie leicht Kohlensäure an, welche auch in aller im Handel vor-kommenden enthalten ist. Um sie davon zu belreien, wird sie gelinde geröstet.Wir haben das Verfahren dazu unter Liquor Plumbi hydrico-acetici genauerbeschrieben.

Alle Blciglätte ist Kunstproduct und wird beim Abtreiben des bleihaltigenSilbers gewonnen. Beim Erhitzen dieser beiden Metalle an freier Luft oxydirtsich das Blei, und das schmelzbare Gxyd Messt ab. Dies ist die Glätte. DasSilber concentrirt sich immer mehr und bleibt zuletzt allein übrig. Das Blei-oxyd besteht aus 1 Atom Blei (104) und 1 Atom Sauerstoff (8), hat also dasAtomgewicht 112.

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Macis. 5Ku6t<ltI>(üt()C.

Myristica moschata Thunberg. Myristiceae.

Die Samendecken der Nuss, von zimmetbrauncr Farbe, durch-dringendem Geruch und sehr gewürzhaftem Geschmacke. Sie wirdaus Ostindien, besonders von den molukkischen Inseln zugeführt.

Die Muskatnuss hat eine äusserst fleischige, dabei ziemlich trockne Schale,die zur Zeit der Reife aufspringt. Wird diese Schale entfernt, so findet sicheine zerschlitzte dicke Samenhülle. Diese ist ursprünglich hochroth. Durch Be-sprengen mit Seewasser und Trocknen nimmt sie die gelbe Farbe an. Der Ge-ruch ist hoch aiomalisch, der Geschmack bitterlich scharf. Sie enthüll einätherisches Gel und dient als aromatisches Mittel. Zum pharmaceutischen Ge-brauche wird sie gepulvert. Dies geschieht durch starkes Stossen. Wegenihrer fettigen Beschaffenheit giebt sie kein sehr feines Pulver. Man kann dasdurch ein Sieb geschlagene, immer noch etwas gröbliche Pulver unter starkemDrucke in einem Porcellanmörser noch ferner zerreiben.

Magnesia hydrico-carbonica. Äoblenfaurc SWagnefla.

Magnesia carbonica. Carbonas rnagnesicus cum Aquaet Hydrate magnesico. Sliagnefta.

Zusammenhängende, sehr zerreibliche, sehr leichte, weisseKlumpen, in Wasser fast unlöslich, aus kohlensaurer Magnesia,Magnesiahydrat und Wasser bestehend. Sie soll weder mit Kalk,noch Kali oder Natron, noch mit Metallen verunreinigt sein. Siewird in chemischen Fabriken bereitet.

Sie soll zerrieben und durch ein Sieb durchgeschlagen verabreicht werden.