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2 (1854)
Entstehung
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Resina Pini Burgundica.

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Basen zwei Reihen Salze mit 1 und 2 At. Metalloxyd. Die Salze sind sämmtlichgummiartige Massen, die nach Quitten riechen. Bei der Entstehung der Säuresind noch 3 Atom Wasser in die Verbindung aufgenommen worden.

Das Rhodeoretin und die Rhodeoretinsäure lassen sich durch Emulsin, sowiedurch Kochen mit verdünnten Sauren in Zucker und eine krystallisirbare Säurespalten, indem noch G Atome Wasser eintreten:

C r2 H 64 O 40 + GBO = C 30 H 34 O 10 + 3(C 12 H 12 O u ).

Diese Säure hat den Namen Rhodeoretinolsäure erhalten. Sie krystallisirtbeim Erkalten der Lösung in'blendend weissen feinen Krystallen, die zwischen32 und 40° R, (40 50° C.) schmelzen und sich fettig anfühlen. In Wasser istsie sehr schwer löslich, leichter in Aether, besonders leicht in Weingeist. Mit1 At. Basis bildet sie neutrale Salze.

Das Jalappenharz wird in der Receptur in Pulvern, Pillen und Emulsionenangewendet. Letztere werden am besten durch Zerstossen mit geschälten süssenMandeln bereitet. Mit Gummi und Wasser lassen sich Emulsionen kaum dar-stellen, indem das klebrig gewordene Harz sich am Pistill festsetzt.

Resina Pini Burgundica. 23urgurtfctfd)e§ $at$.

Pinus sylvestris Linn. et Abies excelsa Decandolh. Coniferae.

Ein entweder zähes, durch die Wärme der Hand erweichendes,gelbliches, trübes, oder zerreibliches, röthlich gelbes, halb durch-scheinendes Harz von glänzendem Bruche, beides von Terpenthin-geruch. Es wird aus dem freiwillig aus den Bäumen tröpfelndenHarze durch Kochen unter Wasser und Schmelzen bereitet.

Aus den Fichtenbäumen läuft im Sommer an den verwundeten Stellen einezähe harzartige Masse, der Terpenthin, aus, welcher als solcher gesammelt wird.Nachdem der Terpenthin ausgeflossen ist, dauert die Ansammlung von Harz imSpätherbst und Winter an den verletzten Stollen fort. Das Ausgeflossene erhär-tet vorzüglich, wenn es der Luft ausgesetzt ist. Es ist weiss gelblich, unebenund kommt in sehr unregelmässigon Stücken vor. Anfangs ist es weich, undwird mit dem Alter spröde und selbst zerreiblich; das Fichtenharz unterscheidetsich von dem Terpenthin chemisch durch einen geringeren Gehalt an Terpen-thinöl und einem grösseren von Colophonium Im Sommer, bei intensiver Wir-kung von Wärme und Licht, zersetzt sich in dem Baume mehr Wasser und esentstehen wasserstoffreichere, leichter schmelzbare Gebilde; bei nachlassenderWärine wird weniger Sauerstoff abgeschieden und es bleiben sauerstoffreichere,schwerer schmelzbare, dem Harze näher stehende Verbindungen in der Pflanzezurück.

Die Undurchsichtigkeit des frischen Harzes rührt von kleinen Mengen vonFeuchtigkeit her, welche das Harz durchdringen und dasselbe, nach Art desOels in der Emulsion, trüb machen. Durch Schmelzen und Vertreiben desWassers wird es klar und durchscheinend.

Wird das natürliche Harz geschmolzen und durch Strohfdter gereinigt, oderdurch wergene Säcke laufen gelassen so erhält man die Resina alba, Resina Pinioder Burgundica. Das gelbe hat durch Schmelzen mehr Oel verloren. Das Bur-