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2 (1854)
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Rotulae Menthae piperitae.

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gunderharz wird zu Pflastern gebraucht. Man bewahrt es im Keller auf, da esüber der Erde durch die Sonnenwärme zusammenfliesst, so wie auch seine flüch-tigen Bestandteile durch Verflüchtigung und Oxydation verliert.

Rotulae Menthae piperitae. ^feffenmnjjelrcfyen.

Nimm: Zuckerplätzchen vier Unzen.Bringe sie in ein Glas, dessen Wände vorher mit einer Lösung von

zwölf Tropfen Pfefferminzöl in

dreissig Tropfen Essigätherdurch Umschütteln überzogen sind. Dann werde das Glas gutgeschüttelt, dass die Zuckerplätzchen vollkommen befeuchtet werden,welche in einem wohlverschlossenen Gefässe zu bewahren sind.

Diese Methode liefert auf die leichteste Weise die besten Pfeffermünzzelt-chen. Sic ist jener bei weitem vorzuziehen, wonach Zuckerpulver mit Pfeffer-münzöl vermischt durch Gummischleim oder Eiweiss zu Pastillen verarbeitetwird. Letztere muss man austrocknen lassen, wobei wieder ein Theil des Oelesverfliegt.

Die Tränkung der Zuckerplätzchen nimmt man in einem weilhalsigenGlase mit Glasstopfen vor. Man tröpfelt die beiden Flüssigkeiten hinein undschwenkt sie im Glase herum, dass sie die Wände gleichmässig beleuchten.Dann bringt man die Zuckerplätzchen dazu und bewirkt das Einsatigen derFlüssigkeit durch Umdrehen des horizontal gehaltenen Glases um seine Asche.

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Heftiges Schütteln ist zu vermeiden, weil es die Kügelchen zerbricht und Mulmveranlass!. Nachdem die Flüssigkeit vollkommen eingesogen ist, schüttet man dieZeltchen auf einen ausgebreiteten Bogen Papier und lässt sie so einige Minutenliegen, um die grösste Menge des Ae.thers abdultcn zu lassen. Dann bringt mansie in das Standgel äss

Meistens bewahrt man sie in einem weithalsigen Glase an einem trockenenOrte. Ich ziehe es vor, sie in einem enghalsigen Glase an einem kühlen, wennauch feuchten Orte aufzubewahren. Durch guten Verschluss kann man dieFeuchtigkeit genügend abhalten und eine enghalsige Flasche lässt sich leichterluftdicht verschliessen. Das Pfeffermünzöl ist in den Pastillen ohnehin durchseine Vertheilung in den Poren des Zuckers sehr der Oxydation ausgesetzt;kommt noch eine höhere Temperatur und Luftwechsel dazu, so geht dies raschervor sieh und die Pastillen nehmen bald einen unangenehmen terpenthinölartigenGeruch an. Ueber der Erde aul bewahrt ist die Flasche täglich den Wechseln derTemperatur ausgesetzt, wobei durch Ausdehnung und Zusammenziehung Luftaus- und eintritt. Im Keller ist eine meistens kühlere und immer gleichmässigereTemperatur. Die Pastillen halten sich ganz vortrefflich in dieser Aulbewahrung.Die sogenannten englischen PfefferminEzeltchen sind kreisrund, flach und sehrscharf von vielem Oele. Eine gute Vorschrift dazu ist folgende; 10 Gran Tra-ganth mit der genügenden Menge destillirten Wassers zu einem sähen Teig ge-macht, dazu 4 Unzen vom feinsten Zuckerpulver, und SO Tropfen Pleu'erminzöl.Sie erhalten einen Durehmesser von 9 Linien.

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