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Radix Iridis FJorentinae.
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ist. Besonders eignet sich dazu die Bogardusmühle mit feinen Mahlscheiben.Es wird dabei nicht nur kein Pulver verloren, sondern dasselbe ohne Sieben inder höchsten Feinheit erhalten. Die Anschaffung dieser Vorrichtung lohnt sichreichlich, wenn es sich auch um keine andere Pulver, als die von Ipecacuanha,.Jalappe und Canthariden handelte.
Die Pharmacopoe befiehlt, dass bei der Darstellung des Pulvers gar keineRemanenz gestattet werden dürfe. Diese Vorschrift ist unmöglich auszuführen,wenn man nur die gewöhnlichen Hülfsmittel eines Mörsers und eines Siebes hat.Der Holzkern ist so zäh und so schwierig zu pulvern, dass man gewöhnlichvon der Pulverisirung des letzten Restes Abstand nimmt. Auch wird das schönstePulver leicht wieder davon verdorben. Die Fasern des Holzkernes lösen sich ineine Menge einzelner sehr dünner, aber noch ziemlich langer Fäserchen auf.Dieselben gehen wegen ihrer Dünne auch durch das feinste Sieb hindurch, undinsbesondere werden sie durchgedrängt, wenn grössere Mengen Pulver auf demSiebe liegen und rasches heftiges Sieben stattfindet. Schlägt man ein solchesPulver noch einmal auf demselben Siebe ab, so bleiben diese Ilolzfäserchen zu-rück, und können nun allein gar nicht mit den gewöhnlichen Instrumenten ver-kleinert werden.
Einige Pharmacopoen haben ein anderes Verfahren empfohlen, welches darinbesteht, von der rohen Wurzel nur % des Gewichts an Pulver darzustellen, sodass also vom Pfunde der Wurzel zu 10 Unzen nur 12 Unzen Pulver dargestelltwerden sollen. Es wird dabei vorausgesetzt, was in der That auch zutrifft, dassder holzige Theil vorzugsweise in der Remanenz enthalten ist.
Soubeiran empfiehlt die gut getrocknete Wurzel sanft zu stossen, damitsich die Rindensubstanz abschäle, und nur diese allein zu stossen, nachdem manden Holzkern ganz entfernt hat. Die Rindensubstanz lässt sich nun leicht ohneResidium stossen. Allein die vorläufige Trennung beider Schichten ist keine soleichte Arbeit. Sie ist höchst belästigend durch den feinen aufsteigenden Staub,und dann ist sie auch schwer vollständig zu bewirken, da bei einigen Sorten dermeistens gemischten Wurzeln die Rindensubstanz sich schwer löst. Uebrigenskann bei dem klaren Ausspruche der Pharmacopoe von solchen Modifikationennur der Information wegen die Rede sein.
Pentandria Monogynia, Cl. V. Ord. 1.
Radix Iridis Florentinae. SBetldjenwurgel.
Iris florentina Linn. Irideae.
Eine knoUenartige, einen Zoll und darüber dicke Wurzel (WurVzelstock), nachdem die Rinde und die Würzelchen abgeschnitten,weiss, mit bräunlichen Punkten gezeichnet, einen Veilchengeruchvon sich gebend. Die Pflanze wird in Oberitalien gebaut, von wodie Wurzel zu uns gebracht wird.
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aus mehreren länglichen, gegliederten, fleischigen, festen,
Die Wurzel bestehtauf der obern Seite mit stumpfen Absätzen bezeichneten, aussen gelblichgrauen,innen weissen Knollen, aus denen nach unten starke Wurzelfasern hervorbrechen.Im Irischen Zustande ist sie dick, fleischig, fest, aussen gelbbraun oder rothlich,innen weiss, saftreich, gleichförmig und besitzt einen schwachen Geruch und einenmehligen, scharfen, etwas bitteren Geschmack. Man sammelt die Wurzeln im