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Hydriert-cyklische Ketone: Allgemeines
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aus den Nitrosochloriden Ketoxime darstellen, die ihrerseits Ketone liefern-so geht Limonen durch das Bisnitrosochlorid in Carvoxim, alsdann in Carvonüber, das Menthen durch das Bisnitrosochlorid hindurch schließlich inMenthenon usw. Auch aus «-Glykolen läßt sich ein Keton unter Um-ständen darstellen: so geht das Menthenglykol unter Wasserabspaltung inMenthon über; hierher gehört auch das Terpineolglycerin, welches unterWasserabspaltung Carvenon liefert. Charakteristisch für diese Ketone,welche eine doppelte Bindung neben der Ketogruppe haben, ist die An-lagerung eines Moleküls Hydroxylamin an die doppelte Bindung, alsdannreagiert gleichzeitig die Ketogruppe, so daß unter Umständen dreierleiDerivate aus diesen Ketonen entstehen können: 1. das wahre ungesättigteKetoxim (selten), 2. ein Ketooxamin (z. B. Pulegonhydroxylamin), 3. diesogenannten Dioxime, welche aber Hydroxylaminoxime sind (Carvenon-dioxim). Näheres über diese Verbindungen vgl. bei den einzelnen Ketonen.Auch mit Schwefelwasserstoff reagieren einzelne Ketone, die eine doppelteBindung benachbart der Carbonylgruppe enthalten. Bei einzelnen hydriert-cyklischen Ketonen ist eine Totalsynthese gelungen, vgl. z. B. Kampfer;aber auch Carvon, Carvotanaceton, Menthon usw. lassen sich aus denElementen aufbauen.
Die hydriert-cyklischen Ketone zeichnen sich durch schön kristal-lisierte Verbindungen aus, so daß sie leicht charakterisiert werdenkönnen. Die Konstitution der Ketone ist fast ausnahmslos erschlossenworden; besonders sind es Oxydationsergebnisse mit Kaliumpermanganatgewesen, wobei Säuren erhalten wurden, deren Konstitution bekannt war°der doch bald erkannt wurde, welche Licht über die Ketone verbreitethaben. In den einzelnen Fällen wird auf diese Verhältnisse näher ein-gegangen werden.
Unter den hydriert-cyklischen Ketonen können wir solche unterscheiden,Welche Ringketone sind, d. h. welche die CO-Gruppe im Kern haben undKetone, welche zwar cyklisch-hydriert sind, aber in denen sich die Keto-gruppe in der Seitenkette befindet. In letzterem Falle können wir esNatürlich mit den verschiedensten Ketonen zu tun haben, so z. B. mitMethyl- oder Äthylketonen, in denen die Ketogruppe direkt am Kern oderLeiter entfernt stehen kann; sie können gesättigter oder ungesättigter■Natur sein. Jedoch treten die ketonartigen Bestandteile ätherischer Öle,Welche keine Ringketone sind, ebenso wie die künstich dargestellten der-a rtigen Verbindungen stark zurück, indem bisher nur das Iron aufgefundenUn| i besonders das Jonon künstlich dargestellt wurde. Jedoch sind auchz - B. hydrierte Acetophenone, ferner z. B. aus dem Terpineol vom Smp. 32°hydriertes Tolylketon usw. gewonnen worden. Diese Ketone sind bei ihren^-Usgangsmolekülen ausführlich abgehandelt worden.
Geschichtlich gehören die Ketone zu denjenigen Bestandteilen der
^berischen Öle, welche am längsten bekannt sind, sobald es sich um
Bestandteile handelt, die sich als feste Verbindungen aus den ätherischen
^ e Q ausscheiden; es braucht in dieser Beziehung nur an den Kampfer
ei 'innert zu werden. Sobald jedoch das Keton flüssig ist, war man allein
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