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Hydriert-cyklische Alkohole 9
Propylbenzol von Widman bezeichnen, da mit dieser Feststellung auch füreinen großen Teil der hierhergehörigen Verbindungen die Konstitution«er C 3 H 7 -Seitenkette festgelegt war.
Zur Einteilung und Besprechung der sauerstoffhaltigen Verbindungen
»ydnert-cyklischer Natur ist zu bemerken, daß wir sie nach der Anzahlder Kohlenstoffatonie besprechen können, also z. B. zu erst alle Alkohole.Ketone usw., die 10 Kohlenstoffatome aufweisen, oder aber, daß zuerstsämtliche Alkohole, alsdann Aldehyde, Ketone der Besprechung unterzogenwerden. Aus Zweckmäßigkeitsgründen dürfte sich für vorliegenden Fall
etztere Einteilung empfehlen. In den einzelnen Gruppen werden alsdanndie verschiedenen Glieder der Anzahl der Kohlenstoffatome nach erledigt.ie übrige Einteilung vgl. man bei den einzelnen Abteilungen.
A. Hydriert-cyklische Alkohole.
Betrachten wir die Bruttoformel der hierhergehörigen Alkohole, sonehmen wir wahr, daß fast alle Repräsentanten mit sehr wenigen Aus-nahmen 10 oder 15 Kohlenstoffatome aufweisen, genau so wie wir beiden Kohlenwasserstoffen dieser Reihe in der Mehrzahl der Fälle entwederlerpenen C ]0 H 10 oder Sesquiterpenen C 15 H 24 begegnen. Selten treffen wirdemnach Alkohole mit weniger oder mehr Kohlenstoffatomen an; aber auch^Anzahl der Wasserstoffatome hält sich fast stets innerhalb der Formeln- , H)-H ]8 0 bzw. C 15 H 26 0. Ausnahmen von diesen Regeln bilden z. B. dasMenthol C 10 H 20 O und der Kessylalkohol C 14 H 24 0 2 .
Sehr selten begegnen wir mehrwertigen Alkoholen wie z. B. dem-Lerpm bzw. Terpinhydrat und dem Pinolhydrat (Sobrerol). Es werdendiese wenigen Repräsentanten bei denjenigen einwertigen Alkoholen be-sprochen werden, zu denen sie verwandtschaftlich am nächsten gehören.Wie schon oben erwähnt, liegen danach den Alkoholen in fast allenfallen Terpene oder Sesquiterpene zugrunde. Die Kohlenstoffskelette,Alt ?f 6n Kohlenwasserstoff en zukommen, treffen wir auch bei denAlkoholen wieder, selbst bei den höher hydrierten, wie z. B. bei demMenthol. Ebenso lassen sich die Alkohole ansehen als die Hydrate derJ-erpene oder Sesquiterpene bzw. der hydrierten Formen von ihnen. Soist z. B. das Terpineol vom Smp. 35° ein Limonenhydrat, ebenso jenesom bmp. 32°; das Terpin ist das zugehörige Limonen-Dihydrat; zu demöesqmterpen Isocaryophyllen gehört das Isocaryophyllenhydrat, das Mentholist als ein Menthenhydrat anzusehen usw. Auf diese Auffassung müssen
ir zurückkommen, wenn wir uns die Entstehung vieler Alkohole oderjesqmterpenalkohole in der Pflanze klar machen wollen; Säuren können
2 <J anlagern oder abspalten, wonach in der Pflanze sowohl Alkohole, alsv o PeUe S e S enseiti g auseinander entstehen können. Durch Anlagerung
cm Sauren, z. B. der Essig- oder Valeriansäure, an Terpene oder Sesqui-
ipeno können Ester entstehen, und umgekehrt bilden sich aus den