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Hydriert-cyklische Aldehyde
in einer Ausbeute von 2,56 °/ 0 ein ätherisches Öl, welches eine klebrigeKristallmasse von angenehmem, an Guajakholzöl erinnernden Geruch dar-stellte; Volumgew. kleiner als 1, S.Z. = 6,77, E. Z. = 1,56, Smp. des Öles42—45°, E.Z. nach der Acetylierung = 131. Der Nachlauf des Öleswurde der fraktionierten Destillation im Vakuum unterworfen, um denkristallisierten Körper zu fassen. Durch Ausfrieren der unter 8 mm Druckvon 212—216° übergehenden Anteile wurde die feste Verbindung C 20 H 32 Ogewonnen: Smp. 117—118°, a D (in 13°/ 0 iger Chloroforml.) =+ 32°28'.
Chem. Eig. des Alkohols C 20 K 32 0. Das Acetat C 22 H g4 0 2 wurde ge-wonnen, indem 4 g des Alkohols mit 6 ccm Essigsäureanhydrid bei Gegen-wart von Natriumacetat gekocht wurden; Smp. 72—73°.
Charakteristisch für diesen Alkohol ist seine Zusammensetzung,sowie sein Smp. 117 —118°, ebenso sein Acetat vom Smp. 72—73°.
Über die Konstitution ist nur anzugeben, daß der Körper ein Alkoholist, wahrscheinlich ein sekundärer oder primärer. Seiner Bruttoformelnach ist ev. anzunehmen, daß er in naher Beziehung zu den Diterpen-alkoholen C 20 H 34 0 steht; jedoch könnte man auch eine Verbindung vonder Formel C 1 „H 1 .-C 1 „H 1( ,OH vor sich haben. Jedenfalls dürfte dieser
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Alkohol zu den hydriert-cyklischen gehören.
B. Hydriert-cyklische Aldehyde.
Vielfach wurden die Beziehungen der abgehandelten hydriert-cyk-lischen Alkohole zu den hydriert-cyklischen Kohlenwasserstoffen gestreift:wir sahen, wie wir aus den Kohlenwasserstoffen durch Wasseranlagerung,so z. B. von den Terpenen C 10 H 16 zu den Alkoholen C 10 H 18 O oder vonden Sesquiterpenen C 1B H 24 zu Sesquiterpenalkoholen C 15 H 20 O gelangenkonnten. Ein anderer Weg zu den Alkoholen führte über die Halogen-substitutionsprodukten, z. B. konnte aus dem aktiven Limonenbromhydrataktives Terpineol gewonnen werden. Auch durch Verseifung von Estern,die in der Natur vorkommen, gelang vielfach die Darstellung vonAlkoholen. Es sind dies alles Methoden, wie wir sie in der allgemeinenorganischen Chemie anwenden. Analog verhält es sich mit den hydriert-cyklischen Aldehyden bzw. Ketonen. Können wir die Alkohole auffassenals Oxydationsprodukte der Kohlenwasserstoffe, so sind die Aldehyde undKetone anzusehen als die Oxydationsprodukte primärer bzw. sekundärerAlkohole. Unter den Bestandteilen ätherischer Öle spielen nun diehydriert-cyklischen Ketone zweifellos eine größere Rolle als die hydriert-cyklischen Aldehyde, während es in der aliphatischen Reihe und, wie wirspäter sehen werden, in der Benzolreihe umgekehrt ist. Hydriert-cyklischeAldehyde kennen wir als Bestandteile ätherischer Öle wenige; aber auchsynthetisch sind Vertreter dieser Körperklasse verhältnismäßig wenig dar-gestellt worden; zum Teil hat diese Erscheinung, wie wir sehen werden,darin ihren Grund, daß sich die Aldehydgruppe bei Ringschlüssen vielfach