Verbindungen, welche Sesquiterpenalkohole sind, bzw. diesen nahe stehen usw. 257
quiterpenalkohole enthält. Das ätherische Ol wurde aus den Samenzu 0,75% (Sch. 1897, II, 10) gewonnen: d = 0,894, ß B = -3°58'.
Piperaceae.
Wie bereits oben erwähnt, findet sich im ätherischen Ol der „falschenCubeben" (Piper Lowong BL), und zwar in einer im Vakuum unter 17 mmDruck zwischen 110—148° siedenden Fraktion, ein Stearopten vomSmp. 164°; Tgl. Peinemann (Ar. 234 [1896], 238); dieser hatte das Öl[d = 0,865) durch 'Wasserdampfdestillation zu 12,4 °/ 0 gewonnen und unter-suchte es näher; es scheint hauptsächlich aus Terpenen und Sesquiterpenenzu bestehen. G. u. H., S. 424 sprechen die Vermutung aus, daß die aufC 10 H 16 .2H 2 O stimmende Analyse des Stearoptens sehr unwahrscheinlich,und daß dieses Stearopten ev. identisch mit dem im Wacholderbeerenölaufgefundenen vom gleichen Schmelzpunkt sei.
Anonaceae.
Aus dem Ylang-Ylangöl (Cananga odorata H. et TL), und zwar ausden hochsiedenden Fraktionen, scheidet sich ein bei 138° schmelzenderKörper aus (Sch. 1896, I, 62), der allem Anschein nach in die Klasseder Sesquiterpenhydrate gehören soll. Jedoch gibt hier sowohl der ver-hältnismäßig hohe Schmelzpunkt ebenso wie beim Wacholderbeer- bzw.■Piper Lowongksim-pier zu Bedenken Veranlassung, da der Schmelzpunktder zweifellos als Sesquiterpenalkohole erkannten Verbindungen gewöhnlichniedriger (56—108°) liegt.
Monimiaceae.
Zur Familie der Monimiaceen gehören einige Bäume, die in Bolivieneinheimisch sind und Binden haben, die unter dem Namen Paracoto-r mden in den Handel kommen. Diese Binden liefern bei der Wasser-uampfdestillation ein ätherisches Ol, das von Jobst und Hesse (A. 1991*879], 75) näher untersucht wurde, ebenso von Wallach u. Rheindobfe^- 271 [1892], 300). Das Rohöl besteht aus einem spezifisch leichten und^iuem spezifisch schweren Anteil; es zeigt d = 0,9275 und a D = — 2,12°.• und H. waren der Ansicht, daß unter anderen Verbindungen auch ein^örp er C 15 H 24 0 darin vorkomme. W. und Rh. weisen jedoch darauf hin,
wahrscheinlich, wenn überhaupt eine derartig hochmolekulare Ver-
bind
Ses
ung vorliege, C, 6 H 26 0 vorhanden sei; hiernach ist das Vorkommen eines
lurterpenalkokols im Paracotorindenöl noch sehr problematisch.
artig
Lauraceae.
Die Lauracee Nectandra Caparrapi aus Columbien, deren Rinde zimt-^. ,1 g riecht, weshalb auch der Baum „Canelo" genannt wird, liefert durchasserdampfdestillation ein ätherisches Ol. Die Gewinnungsweise des Ölesa hnlich jener der beim Terpentin angewandten Methode; dadurch daß
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