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3 (1906) Sauerstoffhaltige Verbindungen der hydriert-cyclischen Reihe
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256
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256 Verbindungen, -welche Sesquiterpenalkohole sind, bzw. diesen nahe stehen usW-

haltigen Körper ist, der seinerseits ev. zu den Sesquiterpenalkoholen wBeziehung steht.

Im Wacholderheerenöl {Juniperus communis L.}, das hauptsächlic«aus Terpenen besteht, ferner Cadinen enthält usw., ist verschiedentlichein fester kristallisierter Bestandteil aufgefunden worden. Blanche!(A. 7, 167) und Buchner (Repert, für Pharm. 22, 425) geben an, daß siekristallisierte Verbindungen im Wacholderheerenöl beobachtet hätten; nachihrer Beschreibung hat wahrscheinlich Terpinhydrat vorgelegen. Sch. u. Co.(Sch. 1895, II, 46) beobachteten in einem Nachlauf des Wacholderbeerenölsnadeiförmige Kristalle, die bei 165166° schmolzen; sie sind der An -sieht, daßder Schmelzpunkt unseres Stearoptens auf ein Sesquiterpen-hydrat hindeutet." Ein bei gleicher Temperatur schmelzendes Stearoptenwurde auch in dem ätherischen Ol von Piper Lowong Bl. beobachtet (vgl-unten).

Gramineae.

Die Blätter von Andropogon muricatus Betz., einer Pflanze, welche ioIndien auch den Namen Cus-Cus führt, sind fast geruchlos, während ih relangfaserigen Wurzeln einen starken Geruch aufweisen. Die Pflanze wirdauch auf Röunion, Mauritius und auf den westindischen Inseln, sowie mBrasilien angebaut; die Olausbeute aus den Wurzeln beträgt 0,40,9 °/ 0und mehr. Sch. u. Co. (Sch. 1897, II, 62) vergleichen ein eigenes Destillatmit einem fremden und finden bei ersterem: d 1 , = 1,0191,027, ud =*+ 25 bis 26°, V.Z. = 7080, bei dem anderen: rf 15 = 0,9995, a D = + 29°,V.Z. = 22,6. Der Siedepunkt der Vetiveröle liegt hoch; so wurde a»einem eigenen Destillat beobachtet: Sclp. 23 = 1. 144164° (8°/ 0 ; ccd ""-4°10'), 2. 164170° (10%; « fl =-3°20'), 3. 170=180° (24°/ 0 ;a D = + 2°o'), 4. 180185° (30°/ 0 ; a D = + 31°40'), 5. 185200° (20°/5ec D =+ 47° 5'), 6. Rückstand (8 °/ 0 ). Genvbesse u. Langlois (C. r. 135[1902], 1059) untersuchen das Vetiveröl und stellen in ihm zwei Verbiß"düngen fest, die jedoch nicht von wesentlichem Einfluß auf den Geruchdes Öles sind; sie konstatieren darin ein Sesquiterpen Vetiven (vgl. dieses)und einen Sesquiterpenalkohol C 15 H 26 0, das Vetivenol: hellgelbes, geruch-loses Öl, Sdp. 15 = 169170°, d 20 = l,011,>= + 53 0 43' (in alkoholischerLösung). Bei der Behandlung mit Essigsäureanhydrid wird daraus einAcetat erhalten; wasserfreie Oxalsäure spaltet Wasser ab und bildetoben erwähntes Vetiven (auf die Darstellung dieser Körper ist vonH. Feitzsche D. R. P. genommen worden). Der charakteristische Gerucbdes Vetiveröls soll von einem Ester des Vetivenols mit einer Säure her-rühren, welche bei der fraktionierten Destillation im Rückstande verbleibt;der Ester soll schon durch Wasser sehr leicht verseift werden.

Zingiberaceae.

Es ist nicht ausgeschlossen, daß das ätherische Öl der Paradies-körner [Amomum Melegueta Roscoe) neben Sesquiterpenen auch Ses-