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Santalal. Santelkampfer: Vorkommen, Isolierung usw.
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w irde das Sandelöl erst in den letzten 25 Jahren; jedoch sind wir auchbis heute noch nicht einmal imstande, die Bruttoformel der einzelnen Be-standteile anzugeben, geschweige denn, daß wir ihre nähere Konstitutionkennen.
280. Santalal C 15 H 24 0 (?).
Vorkommen, Isolierung usw. Chapoteaut (Bl. II, 37 [1882], 303)Sibt an, daß der Hauptbestandteil des ostind. Sandelholzöls ein AldehydisH 24 0 sei; zweifellos ist jedoch dieser Hauptbestandteil, den Ch. imAuge gehabt hat, identisch mit dem «-Santalol, für welches Gueebet,* Soden usw. alkoholische Natur annehmen und für welches der ersteredie Formel C 16 H 26 0 vorschlägt. Gueebet nun (C. r. 130 [1900], 417)hn -det außer seinem a- und /5-Santalol, außer den Santalenen usw. auchei Qen aldehydischen Bestandteil, den er Santalal nennt und für den er^ 1Q Bruttoformel C 15 H 24 0 annimmt.
Physik. Eig. des Santalals: Sdp. 4(l = 180°; es besitzt einen starken,Pfefferartigen Geruch.
Chem. Eig. des Santalals. G. stellt ein Semicarbazon dar, von dem
r nur den Smp. 212° angibt. Nach diesen wenigen Angaben ist es un-
öglicli zu entscheiden, ob ein Aldehyd oder Keton vorliegt, und welche
°rmeln diesen Verbindungen zukommen. Durch Regenerierung aus dem
'- e micarbazon mit Salzsäure gewinnt G. einen Aldehyd C 15 H 24 0. Im
ganzen hatte G. 3,5 g Semicarbazon aus 100 g Eohöl erhalten.
281. Santelkampfer C 16 H 24 0 2 .
(. Vorkommen, Isolierung usw. Das Holz des südaustralischenQdelbaumes [Santalum Preissianum Miqu.) wurde von Sch. u. Co. (Sch., 89l > I, 49; 1891, II, 33) der Wasserdampfdestillation unterworfen. 75 kges Holzes lieferten 3800 g ätherisches Öl, also reichlich 5%; es ist sehr
e kfiüs s jg ; von kirschroter Farbe und schwerer als Wasser, d,. — 1,022.
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* 8 Ol scheidet nadeiförmige Kristalle ab, welche bei 104—105° schmelzen.1Q er chemischen Natur nach scheint der Körper ein Alkohol zu sein."
Bebe
*elch
enheim {zc. 24, 688; C. 1893, I, 986) untersucht diese Kristalle,er als rote Prismen beschreibt und deren Schmelzpunkt bei 101
018 103» liegt.
q Chem. Eig. des Santelkampfers. Die Analysen führten B. zur Formel„i5W 24 0 2 ; der Essigsäureester schmilzt bei 68,5—69,5° und bildetJ^oße sechsseitige Tafeln; das Chlorid C 15 H 23 0C1, erhalten durch Ein-Ukung von PC1 3 (PC1 B reagiert nicht) auf C 15 H 24 0 2 , bildet kleine Kristall-c ^tche n vom Smp. 119—120,5°. Durch Oxydation des Kampfers mit
Diäleonlösung wurde eine nicht kristallisierte Säure erhalten, derenS-Salz auf die Formel C 7 H 13 0 2 Ag stimmende Zahlen lieferte.