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Bernatzik-Vogl's Lehrbuch der Arzneimittellehre : mit besonderer Berücksichtigung der österreichischen und deutschen Pharmakopoe
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Tonnen, Verordntmgs- und Anwendungsweise der Arzneien. 5

in ) ^ ec ^P te werden auf nicht zu schmalen Papierstreifen [am bestenvorl ormat ) geschrieben. Häufig bedienen sich die Aerzte hiezu

anstTt tCr ^ atter > welche ihren Namen oder den der Ordinations-Mis Und t ? inen Theil des Datums gedruckt enthalten. Um jedemun( i VerSt ^ n< ^d sse vor ™beugen, muss das Recept stets leserlich mit Tinte

I nur im Nothfalle mit Bleistift geschrieben werden; alle darin vor-A.hkfl 6 eD ^ usdr ticke müssen unzweideutig und die darin angebrachtenAer7t lzun ^ en dürfen nicht unverständlich sein; auch haben sich dieden h ^L rme idung irriger Auffassung von Seite der Dispensiren-nennun ' n Verschreibungen nach Möglichkeit der officinellen Be-

gen der arzneilichen Mittel zu bedienen.

Das Recent ^ . ror dnung des Ministeriums des Innern vom 3. December 1898 lautet:Seschriebp Inuss ' u allen Theilen deutlich nnd leserlich geschrieben sein. Auf unleserlichohn e fri'i "• t ' em -Apotheker nicht völlig verständliche Recepte darf keine Arzneieingeholte Aufklärung seitens des ordinirenden Arztes verabfolgt werden,sind- ,!1 " "'^chlichsten un( l dabei unbedenklichen Abkürzungen in der Beceptui'conc f<v ana ( av *)' c - (cum), cg. auch cgr. (centigrainma). eh. (Charta), col. (eolatura);

II t d n ,? ra * us > au ch concisus), coq. (coque), D. (Da, dispensa, detur, dispensetur),(ilei)ur-t > e " turtales doses), Dec. oder Dct. (Decoctum), Dec.-Inf. (Decocto-lnfusmn), dep.

i < tus), dil. (dilutus), div. (divide), F. (Fiat), Fl. (Flores), Gm. (Gummi), h. (hora),I a n' e ( ! uaudl ' anteiu horae), Hb. (Herba), Hb. fl. (Herba florida), Inf. (Infusum),

q s }■ ° av tis), M. (Misce), m. pil. (massa pilularis), pp. oder ppt. (praeparatus),artein) f/' Satis oder Muantum sufficit), reo. (recens), S. (Signa), s. a. (sceundunioder T,. S ',rr ( suh fllle m), s. f. coct. (sub finem coctionis), Sp. V. (Spiritus Vini), Tot."■ (linctura), v. (vitrum).

das d" ' eic ^ teren Uebersicht des Inhaltes des Receptes ist es geboten,sich S fi Verscn ^ edenen Theile desselben in einer bestimmten OrdnungWe rl ° n , llnd durch die Schreibweise leicht unterscheiden lassen., e ? au ' einem Receptblatte zwei oder mehrere VerordnungenTret ne ' S ° muss je( ^ e einzelne durch ein in die Augen fallendesEn ^ n J^gszeiehen (Rp. 175, 207) vom vorhergehenden gesondert werden.aufop ^\ Seiten Verordnungen, so ist dies durch ein deutlich

liehe W"H 6teS "^ erte " erkenntlich zumachen. Steht die missbräuch-tosen t ie ? ernomn g der verordneten Arznei (Quecksilbermittel bei Derma-le Ol l m 1)esor S en : so hat der Arzt als Mahnung für den Apothekernntersa t "^ re P etatur " beizufügen, und es ist dem Apothekerwiederholt n&e ^ m ^ dieser Clausel versehenen Recepten die Arzneire petati°'' ZU v ^ ra bf°lgen. Receptblankette mit vorgedrucktem „nebraucht % a "^^ zu lässig. Soll aber die Arznei, nachdem sie ver-dem lj f e ^ i st : weiter fortgenommen werden, so muss dies, umalten R u ^ e ei genmächtiger Wiederholungen zu begegnen, auf demwelchem h latte dureh das Wort » R epetatur °der Reiteretur",beiztiiüo- e n ° • das neue Datum und die Namensunterschrift des ArztesEile so n . s ' n di.bestätigt werden. Hat die Anfertigung der Arznei grosseCitissime od S - am ^ ece pte durch ein in die Augen fallendes „Cito,fällig er zu ^ Statmi " ersichtlich gemacht, das man, um es noch auf-

Nj e "j^ben, ein oder mehreremal unterstreicht.Hand gehe i r ^ rzt das von ihm geschriebene Recept aus der' bevor er es noch einmal aufmerksam gelesen hat.

die grösste Sorefali- 10 n seimg eindringlich die Aerzte mahnen, dem Verfassen der Eecepteklin. Wochenschr lSari enau 'Skeit und Gewissenhaftigkeit zu widmen. Hinz (Berlinerfällen infolge soep ' lat aus de " letzten 10 Jahren eine ganze Reihe von Unglücks-

o annter „Receptsünden", wie er die mangelhafte und ungeschickte

I

ärztlich

e Eeceptur nennt,

angeführt und als nähere Ursachen derselben hastiges oder