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Kohlenwasserstoffe.
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Analog wie dasAcetylen werden die höheren Homologen des-selben meist aus den Monohalogen-Substitutionsproducten und denDihalogen-Additionsproducten der Oleflne den Oleflndibrornidendurch alkoholische Kalilauge bereitet z.B. aus CH S CCI:CH 2 : Ally-lon, aus CH 8 CHBr_CHBrCH 3 : Crotonylen CH 3 CsCCH 8 . Aus de»Dibrovniden der höheren Oleflne sind so eine ganze Anzahl höherehomologe Acetylene dargestellt worden (B. 25, 2243).
Bei stärkerem Erhitzen mit alkoholischem Kali erfolgt häufig eioBXJmlagerung des zunächst gebildeten Acetylens. So entsteht ausAethylacetylen C 2 H 5 .CesCH Dimethylaeetylon CH 3 .C=C.CH 3 , aus Propylace-tylen 0 3 H 7 .C=CH entsteht Aethylmethylacetylen C 2 H 5 .C=C.CH B etc. (B. 20,K. 781). Aus unsymmetrischen entstehen symmetrischer gehaute Ver-bindungen.
Die umgekehrte Umlagerung erfolgt zuweilen heim Erhitzen mitmetallischem Natrium: aus Aethylmethylacetylen entsteht Propylacetyleu>aus Dimothvlallen (CH 3 ),C=C=CH 2 entstellt Isopropylacetylen etc. (B. 21.K. 177).
Andere Bildungsreactionen des Acetylens wie die Electrolyse unge-sättigter .zweibasischer Säuren sind vereinzelt auch zur Gewinnung homo-loger Acetylene verwendet worden. So entsteht bei der Electrolyse derAlkalisalze von Mesaconsäure und Citraconsäure! Allylen.
Wie das Acetylen, so vereinigen sieh seine Homologen mitnascirendem Wasserstoff zu Olefinen, die alsdann in Paraffine über -gehen können. Durch Addition von Halogenwasserstoffsäuren undHalog'enen entstehen zunächst mono- und dihalogensubstituirtcOleflne, die durch weitere Addition von Halog-enwasserstoffen oderHalogenen sich in di-, tri- und tetrahalogen-substituirte Paraffineumwandeln.
Charakteristisch für alle monoalkylirten Acetylene ist wie fürdas Acetylen selbst ihre Fähigkeit, bei der Einwirkung auf ammo-niakalische Lösungen von Silbersalzen und Kupferöxyduisalzenfeste kristallinische Verbindungen zu geben, aus welchen beim Er-wärmen mit Salzsäure wieder die Acetylene regenerirt werden (s. u.)-Es beruht hierauf ein bequemes Verfahren, die Acetylene von.anderen Gasen zu trennen und rein darzustellen.
Durch concentrirte Schwefelsäure werden die Acetylene ab"sorbirt, wobei sich einige zu aromatischen Kohlenwasserstoffe»polymerisiren.
Wie sich das Acetylen bei Gegenwart von HgBl" 2 und anderenQttecksilbersalzen mit Wasser zu Aldehyd verbindet, so Allylen CdU z "Aceton C 3 H 8 0, Valerylen C B H 8 zu einem Keton C 5 H 10 O (B. 14, 1540; 17,28)-In gleicher Weise wirkt häutig auch massig verdünnte Schwefelsäure eb l(s. Allylen).
Die folgende Zusammenstellung enthält die Siedepunkte einige 1 'Acetylene: