Acetylene.
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5) Bemerkenswert!) ist, dass sich das acetylemnonocarbonsaure Kaliumund das acetylendicarbonsaure Silber beim Erwärmen mit Wasser glattj" Kohlensäure und Acetylen beziehungsweise Acetylensilber umwandeln1-V. 272, 139). Die Beständigkeit der Dicarbonsäuren wird demnach we-sentlich von der Bindungsweise der Kohlenstoffatome, an denen die Oar-ox y!gruppen stehen, beeinflusst.
C 4 0 4 Ag 2 == C 2 Ag 2 + 2CC- 2 .
Acetylen entsteht ferner in der Glühhitze, so beim Durc.hlei-te n der Dämpfe durch glühende Röhren aus vielen Kohlenstoff'ver-"indungen, wie Alkohol, Aether, Methan, Aethylen. Es findet sichMalier im Leuchtgas, dessen eigenthümlichen Geruch es mit verur-teilt. Auch bei der Zersetzung von Kohlenstoffcalcium und Koh-'enstoftbaryum (B. 25, R. 850) durch Wasser wird Acetylen gebildet.
Eigenschaften: Das Acetylen ist ein Gas von unangenehmem'aiichartigem Geruch, das sich bei +1° unter dem Druck von 48^■tm. verflüssigt. In Wasser ist es wenig löslich, leichter in Alkohol^nd Aether. Es brennt mit stark russender Flamme. Seine Kupfer-^rhindung C 2 Cu 2 ist roth, die Silberverbindung C 2 Ag, (B. 25, 1097:■*> R. 608) ist weiss; ihre Zusammensetzung steht jedoch noch nicht8'anz fest. Beide explodiren sehr heftig beim Erhitzen. Leitet manacetylen durch die ammoniakalische Lösung von Silberchlorid, soä "t ein weisser, käsiger Niederschlag C 2 HAg,AgCl aus. ErhitztX| ian Natrium in Acetylengas, so wird Wasserstoff entwickelt undes entstehen die Natriumverbindungen C 2 HNa und C 2 Na 2 .
Umwandlungen: Durch nascirenden Wasserstoff wird das Ace-'ylen in C 2 H d und C 2 H f; (S. 76) übergeführt. Mit C1H und HJ ver-bindet sich Acetylen zu CH 3 CHC1 2 beziehungsweise CH 3 CHJ 2 .
Mit Chlorgas reagirt es sehr energisch unter Verpuffung. Mit SbCl 5 .
Weinigt es sich zu einer krvstallinischen Verbindung, die beim Erhitzen
'!' Dichloraethylen CHCkCHCl und SbCl 3 zerfällt. Mit Brom vereinigt es
'"* zu C 2 H 2 Br 2 und C 2 H 2 Br 4 (A. 221,'138). In Berührung mit HgBr 2
'"' anderen Quecksilbersalzen verbindet sieh Acetylen mit Wasser zu
,', lehyil. In Berührung mit Kalilauge und Luft geht es im zerstreuten
a geslicht in Essigsäure über.
In der Rothgluth polymerisirt sich das Acetylen, indem ausi Molecülen ein Molecül Benzol entsteht C c H a , einer der wich-
fl
^gsten Uebergänge von den aliphatischen zu den aromatischen Ver-ödungen, zugleich eine Synthese des Grundkohlenwasserstoffs der
Somatischen Substanzen.
Die Homologen des Acetylens. Mit den Homologen des Ace-• 'ens sind Diolefine von gleicher Kohlenstoffatomzahl isomer /.. B.
ri1i t CH 3 C5CH Methylacetylen, Allylen: CH 2 =C=CH 2 Allen,
* m CH 3 C;CCH s Dimethylacetylen,Crotonylen:CH 2 :CH.CH:CH 2 I)ivinyL
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