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Aequivalenle der Elemente ansehen; es sind die Gewiehtsmengen,in denen sich die Kiemente ersetzen, wenn es sich darum handelt,ein Atom des Normalelementes ■— des Wasserstoffs — zu binden.
Die Werthigkeit oder Quantivalenz bedeutet nun die Atombindende Kraft der Elemente. Neben dem Wasserstoffe ist dasChlor, Jod, Brom u. s. w. einwerthig; da 2 At. H 1 At. übinden, so ist der 0 zweiwerthig und wird durch die Römische
Zahl II (Ö) über seinem Symbole bezeichnet. Der Stickstoff' istdreiwerthig und der Kohlenstoff vierwerthig, man bezeichnet sie
III IV
also mit N und C. Ebenso wie die Elemente 1-, 2-, 3- und 4werthigsein können, sind es auch die organischen Radicale, z. B. Aethyl
i ii
C 2 H 5 (Iwerthig), Aethylen C2H4 (2werthig), das Radical des Glyce-
iiirins C3H5 (dreiwerthig); die lwerthigen Radicale ersetzten nun 1At., die 2werthigeu 2 At. und die owerthigen 3 At. H in denVerbindungen; es existiren aiich 4werthige Radicale, die 4 At. Hzu ersetzen fähig sind.
Versuchen wir nun, die Elemente nach ihrer Werthigkeit zuclassificiren, so erhalten wir folgende Abtheilungert, neben welchenwir zugleich ihr Atomgewicht setzen wollen:
1) Einwerthige oder Univalente Elemente*).
Symbol Atomgew.
Symbol Atomgew.
Wasserstoff
Chlor
Brom
Jod
Fluor
Kalium
H
Cl
Br
J
F
K
135,5
801271939,1
Natrium
Lithium
Caesium
Rubidium
Silber
Na
Li
Cs
IIb
Ag
23
7133
85,410s
2) Zweiwerthige
oder bivalente Elemente.
Sauerstott'
IL
()
16
Magnesium
Mg
24
Schwefel
s
32
Zink
11
Zu
65
Selen
11
Se
79
Cadmium
11Cd
112
Tellur
11
Te
128
Cer
II
Ce
92
Chrom
11
Cr
*2;2
Lanthan
uLa
92
Calcium
Ca
40
Didym
nDi
95
Strontium
11
Sr
88
Alumium
11
AI
27,5
Baryum
11
15a
137
Beryllium
11
Be
9,3
k ) lieber die einwerthigen setzt man keine Zahl.