Druckschrift 
1 (1874) Die Perioden der Geschichte der Pharmacie
Entstehung
Seite
114
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

114

Aequivalenle der Elemente ansehen; es sind die Gewiehtsmengen,in denen sich die Kiemente ersetzen, wenn es sich darum handelt,ein Atom des Normalelementes des Wasserstoffs zu binden.

Die Werthigkeit oder Quantivalenz bedeutet nun die Atombindende Kraft der Elemente. Neben dem Wasserstoffe ist dasChlor, Jod, Brom u. s. w. einwerthig; da 2 At. H 1 At. übinden, so ist der 0 zweiwerthig und wird durch die Römische

Zahl II (Ö) über seinem Symbole bezeichnet. Der Stickstoff' istdreiwerthig und der Kohlenstoff vierwerthig, man bezeichnet sie

III IV

also mit N und C. Ebenso wie die Elemente 1-, 2-, 3- und 4werthigsein können, sind es auch die organischen Radicale, z. B. Aethyl

i ii

C 2 H 5 (Iwerthig), Aethylen C2H4 (2werthig), das Radical des Glyce-

iiirins C3H5 (dreiwerthig); die lwerthigen Radicale ersetzten nun 1At., die 2werthigeu 2 At. und die owerthigen 3 At. H in denVerbindungen; es existiren aiich 4werthige Radicale, die 4 At. Hzu ersetzen fähig sind.

Versuchen wir nun, die Elemente nach ihrer Werthigkeit zuclassificiren, so erhalten wir folgende Abtheilungert, neben welchenwir zugleich ihr Atomgewicht setzen wollen:

1) Einwerthige oder Univalente Elemente*).

Symbol Atomgew.

Symbol Atomgew.

Wasserstoff

Chlor

Brom

Jod

Fluor

Kalium

H

Cl

Br

J

F

K

135,5

801271939,1

Natrium

Lithium

Caesium

Rubidium

Silber

Na

Li

Cs

IIb

Ag

23

7133

85,410s

2) Zweiwerthige

oder bivalente Elemente.

Sauerstott'

IL

()

16

Magnesium

Mg

24

Schwefel

s

32

Zink

11

Zu

65

Selen

11

Se

79

Cadmium

11Cd

112

Tellur

11

Te

128

Cer

II

Ce

92

Chrom

11

Cr

*2;2

Lanthan

uLa

92

Calcium

Ca

40

Didym

nDi

95

Strontium

11

Sr

88

Alumium

11

AI

27,5

Baryum

11

15a

137

Beryllium

11

Be

9,3

k ) lieber die einwerthigen setzt man keine Zahl.