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nur die gewisse Menge eines Stoffes, die in einer Verbindung einegewisse Menge eines andern Stoffes ersetzen kann; so sind z. B.108 Gewichtsth. Silber mit 35,5 Cl verbunden und können 39,1Gewicbtsth. Kalium sieb mit den 35,5 Cl verbinden und 108 Ge-wichtsth. Silber ausscheiden. Im Essigsäurehydrat C2^5'Okann.
1 At. H durch 1 Atom Natrium ersetzt werden; die Atomgew.wie K, Ag, Na, H sind also Aequivalente. Für die Aequiva-lente des Eisens, Kupfers, Quecksilbers etc., Metalle, die verschie-dene Oxydationsstufen haben, mussten nach Laurent und Ger-hard, da sie Salze mit verschiedenen Eigenschaften bilden, auchverschiedene Gewichtsgrössen für ihre Aequivalente angenommenwerden, damit die Salze der Sesquioxyde mit den normalen Basenin Einklang gebracht werden konnten. So enthielt das neutraleschwefeis. Eisenoxydul (FeO -f- S0 3 ) 28 : 16 auf dieselbe MengeSchwefel 3 /2 Mal so viel Eisen als das neutrale schwefelsaureEisenoxyd (Fe 2 0 3 + 3S0 3 ) 56 : 48.
28 Th. Eisen im Oxydulsalze und 182/ 3 Th. Eisen im Oxyd-salze können 1 Th. H. ersetzen, es sind also im ersten 28 Th.,im letzten 18 2 / 3 Th. Eisen 1 Th. H aequivalent, deshalb be-zeichnen genannte Chemiker das Aequivalent des Eisens im Oxy-dulsalze mit ferrosum (Fe = 28) und das Aequivalent im Oxyd-salze mit ferricum (Fe 2 / 3 X 28 = 18 2 / 3 ) und schreiben dieFormel des Oxydulsalzes (Fe2)S0 4 , die des Oxydsalzes (Fe 2 )S04.Näher auf diese Bezeichnungen einzugehen, würde unsere Gren-zen überschreiten heissen, man lese darüber Ladenberg, Entwicke-lungsgeschichte der Chemie, S. 205.
Da beim Vertreten des H durch Chlor (Dumas Substitution)neue Körper, welche ähnliche Eigenschaften haben wie die ur-sprünglichen, Wasserstoff enthaltenden Verbindungen entstehen,wurde Laurent veranlasst anzunehmen, dass in allen organischenVerbindungen entweder ursprünglich C und H oder abgeleiteteKerne enthalten seien, in denen diese beiden Elemente paarweisevorkommen.
Bei der Substitution des H durch andere Elemente (Cl) oderVerbindungen (NO2) entstehen Nebenkerne; hierauf bauete Lau-rent ein neues hypothetisches Gebäude auf, das er Kerntheorienannte, welche aber ebenso wenig Anhänger wie die Gmelin'scheKerntheorie fand. Wir wollen nur einige Beispiele für dieseKerntheorie anführen:
Kern Etherin C 4 H 8 (C = 12).Chlorwasserstoffsaures Etherin = C4H4 -4- H2CI2
' 4 ci 2 |
*ci 4 i
oder Chloretheras = C4
Chloretheres =
C 4 ^<
Chloretheris =Chlorelheros =
W Cl 6 iC 4 C1 8
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