Chloressigsäure — ent-Element — Chlor —zu ersetzen fähig sei,Substanz zu bewirken,
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sichten beitrat, nachdem er erkannt hatte, dass sich in der Essig-säure alle 3 Atome Wasserstoff durch 3 Atome Chlor ersetzenlassen, ohne dass die neue Verbindung aufhört die Eigenschafteiner Säure zu haben; sie sättigt dieselbe Quantität Base wie dieEssigsäure, aus der die neue Säure —standen war. Dass ein electronegativesein electroposives — den Wasserstoff —ohne eine gänzliche Umwandlung der
wurde für Dumas der Hauptgrund, sich gegen die electro-chemische Hypothese zu erklären. Berzelius stritt für seine An-sichten, die Thatsache konnte er nicht wegläugnen, suchte seiaber durch andere Formeln wie Dumas, wiederzugeben. Dumassah die Essigsäure, wie Berzelius, als C4H3O3 -f HO, aber dieChloressigsäure als C4CI3O3 -f HO an, wogegen Berzelius sie alsC 2 0 3 4. C 2 C1 3 + HO angesehen wissen wollte. Nach langem Hin-und Widerstreiten blieb jedoch Dumas Sieger und müssen wirdie später entwickelten Ansichten über die Constitution chemi-scher Verbindungen von Laurent, Gerhard, Kolbe, Kekule alsWeiterentwickehmg der Dumas'chen Grundidee ansehen*).
Eine Erweiterung dieser Ansicht war Dumas Entdeckung,dass nicht allein ein Element, sondern auch ein zusammenge-setzter Körper den H zu ersetzen im Stande sei, wie z. B. dieUntersalpetersäure N0 4 , das Amid H,N u. s. w.; wir werdenspäter Gelegenheit haben zu sehen, wie gar viele Atomgruppendie Eigenschaft haben, den Wasserstoff zu ersetzen, ohne dassdie Grundeigenschaft der Verbindung dadurch verloren geht. Inden Derivaten des Ammoniaks finden wir z. B. den Wasserstoffsowol durch Basen wie durch Säureradieale ersestzt, z. B. imP 2 tt!N durch Aethyl, im Acetamin =■. C 2 H j N
Aethylamin =
durch Acetyl; wir kommen auf diese noch einmal zurück**).
*) Atomgewicht des C = 6, O = 8. j„.-n___
** Ich erlaube mir hierdurch die Bemerkung zu machen, das« Dumas<>nd Laurent das Kind ohne Noth mit den Bade ausschütteten, indem siekeinen andern Grund hatten, die electrochemische Theorie um.ustossena^sden: da»» da» »ketronegative Chlor de« ,l*ctropo» t Hv*nWa»»er»toß*r»*tze(Chlor verhalt sich ia gegen Sauerstoff auch electropositiv).
Da dTelectrische Spannung des (ldo,s gegen Wasserstoff eine sehrgrosse ist so ist es auch natürlich, dass (hier und Wasserstoff sich ver-binden / wenn erstes letzte,,, in der organischen V«rb«dnnj vorfindetes entsteht, also Salzsaure HCl , der Atomeomplex des ° r S a ™™l n *£pers ist aber nun gestört; aus der Essigsäure C 4 H 3 0 3 .st QH^3 gewordOT,also etwas unvollständiges, das nicht bestehen kann. Chlor ist das einzigeElement, Vä" frei vorhanden ist, der unvollständige Atomeomplex nimmtes daher' - um sieh zu restituiren - auf, es entsteht C 4 C J0 3 . Das 2. AtomChlor wirkt wieder auf diese Verbindung Wasserstoff, entziehend, es ent-steht wieder HCl und ein abermals unvollständiger Atom - Complex _-0 4 *J 0 3 , der nicht bestehen kann, sich also wieder durch Aufnahme von