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in jener Zeit als eine vorn Teufel stammende, letzte nannte mangöttlichen Ursprungs, mit welcher Ansicht jedoch die Mönche,namentlich die, welche U. von Hütten Dunkelmänner nannte, nichtübereinstimmten; da die Buchdruckerkunst ihrem Ansehen Abbruchthat, ihr Einkommen (Abschreiben) schmälerte und die Laien zuklug machte.
Die Wirkungen, welche durch physikalische Instrumente oderdurch chemisches Aufemanderwirken von Stoffen hervorgebrachtwurden, besonders solche Experimente, welche die Sinne star'kafficirten, fasste man in dieser Zeit unter den Namen Magie zu-sammen, dieselbe ist die Tochter des Fetischmus oder Priesterbe-trugs und wurde ihr die Nekromantie, Schwarzkunst oder Todten-beschwörung, sowie die Taschenspielerkunst zugesellt, doch findenwir unter den Magiern jener Zeit Männer von hohem wissen-schaftlichen Rufe, denen die Naturwissenschaft manche Entdeckungzu danken hat, so dem Augustinermönche, spätem Erzbischofevon Regensburg Albert von Bollstüd, derselbe kann auch als dererste wissenschaftliche Bearbeiter der Botanik in seinen 7 Büchernvon den Gewächsen angesehen werden. Doch wichtiger für dieErmittelung der Chemie und Physik sind:
Roger Baco, Englischer Franciskanermönch, welcher vielexperimentirte und die Meinung aussprach, dass nur die vonden Chemikern durch das Experiment erlangten Resultate alsWahrheit anzunehmen seien, und
Raimundus Lullius (Lull).
Alle 3 sind trotz gründlicher Kenntnisse doch Alchemistenvom reinsten Wasser (siehe Näheres in der 2. Abtheilung, Natur-forscher des 12. und 13. Jahrhunderts). Neben diesen Magiernsind noch folgende die Pharmacie fördernde Aerzte zu nennen:
Joh. von St. Amand, Pietro de Tussignano senior, NicolausMyraphus Alexandrinus, Thaddäus von Florenz, Johannes Aclu-arius, Pietro von Albano genannt Petrus Aponensis, Dinus aGarbo, Thomas a Garbo, Arnold von Villanova auch Arnold deBachune genannt, Mathias Sylvaiicus, Giacomo de Dondis undGiovanno de Dondis (siehe 2. Abtheilung, 13. und 14. Jahrhun-dert) , Nicol. Liotiicerus, Johann de Vigo, Ortolph Meydenbergeroder Megtenberger auch Ortolph von Bayerland genannt, Ricettario,Paulus Suardus, Saladin von Asculo, Isao und Joh. Isac Hol-landus, Berthol Montagnana, Johann Sonnecke oder Dronneckevon Caub auch Joh. von Cube genannt, Theod. Ulsenius.
Mit der nicht direct die Medicin betreffenden Naturforschungwar es in jener Zeit schlecht bestellt, da fast nur Aerzte sichmit den verschiedenen naturwissenschaftlichen Zweigen befasstenund die Nichtärzte die Medicin, wenn auch nur als Laien, beiihren Schriften ins Auge fassten. Unter den Schriftstellern überNaturwissenschaft, die nicht die ärztliche Praxis ausübten, sind ausdem 15. Jahrhundert nur zu nennen:
Petrus de Crescentis (1235—1320) beschrieb 300 medicinischePflanzen.