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»an den Geist einer Nation macht, welche ein National,„theater zu besitzen wünscht, bey uns geleistet werde» kön-„nen. Der Charakter einer Nation beruht auch auf den„Einflüssen geheimer Jdccnvcrdiiidungen, nach welchen sie„sich die Welt mir ihren Gegenständen aus einem gewissen„ihr eigcnthümlichen Gesichtspunkte verstellt, wodurch„denn die Handlungsweise der Nation bestimmt wird.„Diese Jdeenverbindungcn, welche die Alrcn Opiniomn„nannten, sind die nothwendige Form, in welcher sie je-„den gegebenen Gegenstand der Empfindung in ihre Em-„pfindung aufnimmt. Bey denjenigen Nationen, von„welchen wir sagen, daß aus Allem, was sie unternehmen,»ihr Nationalsinn hcrvorlcuchte, werden jene Opinionen„in einer besonder» Starke und Bestimmtheit wahrgenom«„men. Im entgcgcngeftjten Falle werken wir ihnen Cha«„rakterlosigkeit oder Indifferenz des Charakters vor, und„dann ist es schwer, einen Punkt zu finden, von welchem„man, bey Untersuchungen wie die gegenwärtige, aus.„gehn konnte. Nun findet es sich 'würklich, daß die Deut«„scheu zu dieser Classe von Nationen gehören, und in so„fern kann man den Ausspruch wagen; vasi sie keine Na«„tion sind."
Das heißt also! die Deutschen fühlen keinen Einflußgeheimer Jdeenverbindungcn; die Deutschen stellen sich dieWelt nicht aus einem cigenthümlichen Gesichtspunkt voru. s. w. Wenn das ist, so müssen wohl die Deutschen diephilosophischste Nation in der Welt seyn.
„So