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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
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115
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rsilnii, lera toujours cl' aritant plus iu6ulZeut, ^u' illeis plus ealairL. Ilolvetius <le ? elprit.)

Aber giebt es denn wohl ein Nacksi'ckrsloseres Volkals die Rccensentcn? entspringen also ihre Urrheile nichtentweder aus Bosheit, oder aus Leidenschaft, oder ausMangel an Aufklärung? In welchem dieser drey Falle,ich bitte euch! soll ich die Hochachtung für sie hernehmen?

Balthasar Gracian nennt die Hochachtung ein frey.williges Gefühl, und obgleich dieser Mann sonst sehr vielGutes gesagt hat, so scheint mir das doch eine Albern-heit, denn ein Schloß ohne Fundament ist ein Lustschloß,und Hochachtung ohne Grund ein leerer Schall. Wenncs also erwiesen ist, daß Gracian allein im Stande Ware,einen Rcccnscntcn hochzuachten, verdiene ich Vorwürfe?

»Denkt euch doch Leute, die damit anfangen, sich»eine derbe Maske vor das Gesicht zu binden, die sich»vom Kopf bis zu den Füßen Harnischen, dann ihrenFeind überfallen, und ihr edles Leben damit zubringcn,»ihn sanftmüthiglich zu ermorden das sind die Leute,»die ich bewundern soll."

(lsi'Zurex Vous cler Zsns, hm commsncent a lsmettrs aiiacun uu dorr mas^us bien attaclrs, «prir' srmeut c!o ler jus^u' aux cleuts, ^ui lurpreuueuk leureuueiui et palleut lcur noble vis a Io maklscrer ciouce-nreut Voila les Zcus <^us Vous voule-: ^ue j' ailmiro.Koulleau äialoZucs.)

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